Florian Merten: Öffentliche Texte 2017-2023 Archiv Vers 20. April 2025

Es handelt sich hier um eine Sammlung von Texten, die ich seit 2019 öffentlich gemacht habe [Mail2019]. Vor allem über den "Reflect Email Verteiler" und bei den (Ex-) Stipendiaten der RLS. Und über meinen Blog (den ich nicht mehr ändern bzw updaten werde).

Es geht um all das im Zusammenhang mit den Vorwürfen, die mir von sog. "Defma"-Aktivist:innen gemacht wurden.

In dieser Textsammlung sind die Texte Chronologisch. Aktuell interessantere Texte sind also weiter hinten. Speziell seit meinem (ungelösten) Konflikt mit der RLS ab 2021. (unten)

Von den Texten her ist diese Sammlung identisch mit der PDF die ich früher dieses Jahr erstellt hab. Sowie identisch mit der (letzten) Zip-Datei die eine Reihe Docx-Dateien in Deutsch und Englisch enthielt.

Es gab zwischenzeitlich auch noch mehr Texte, die ich so zu der Sache veröffentlicht habe. Aber diese Sammlung hier ist so wie sie die letzten Jahre war. Plus den aktuellen Email-Texten bzgl. RLS natürlich.


"Es geht bei der Sache um den Vorfall, dass ich im Jahr 2014 seitens einiger "Feminismus"-AktivistInnen aus dem Dunstkreis von "Wildwasser eV" und der Berliner (ex-) "Frauenbewegung" diverser Sexualstraftaten bezichtigt wurde (böswillig und vorsätzlich fälschlich).Ohne dass ich eine Ahnung davon hatte, wurde ich dann 2014 offensichtlich auf der "Konferenz Antisexistische Praxen" als "Vergewaltiger" präsentiert, der dank jener Feminismus-Gruppen zur Rechenschaft gezogen wurde.Ich befürchte 2016 auch im Zusammenhang mit der Sexualstrafrechtsreform instrumentalisiert worden zu sein.Sehr sicher bin ich mir allerdings, dass ich dazu instrumentalisiert wurde um staatliche und private Fördergelder für diese Gruppen abzugreifen."



Florian Merten: Öffentliche Texte 2017-2023

Archiv

Vers 20. April 2025

Chronologisch und bereinigt, ohne Bilder

Last Chapter is in English


Email:         florianxmerten@gmail.com

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Downloads: https://bit.ly/FM-AT-03-2023


Einleitung zu Florian Merten: Öffentliche Texte 2017-2023  Archiv

Vers 20. April 2025

Es handelt sich hier um eine Sammlung von Texten, die ich seit 2019 öffentlich gemacht habe [Mail2019]. Vor allem über den "Reflect Email Verteiler" und bei den (Ex-) Stipendiaten der RLS. Und über meinen Blog (den ich nicht mehr ändern bzw updaten werde).

Es geht um all das im Zusammenhang mit den Vorwürfen, die mir von sog. "Defma"-Aktivist:innen gemacht wurden.

In dieser Textsammlung sind die Texte Chronologisch. Aktuell interessantere Texte sind also weiter hinten. Speziell seit meinem (ungelösten) Konflikt mit der RLS ab 2021. (unten)

Von den Texten her ist diese Sammlung identisch mit der PDF die ich früher dieses Jahr erstellt hab. Sowie identisch mit der (letzten) Zip-Datei die eine Reihe Docx-Dateien in Deutsch und Englisch enthielt.

Es gab zwischenzeitlich auch noch mehr Texte, die ich so zu der Sache veröffentlicht habe. Aber diese Sammlung hier ist so wie sie die letzten Jahre war. Plus den aktuellen Email-Texten bzgl. RLS natürlich.


"Es geht bei der Sache um den Vorfall, dass ich im Jahr 2014 seitens einiger "Feminismus"-AktivistInnen aus dem Dunstkreis von "Wildwasser eV" und der Berliner (ex-) "Frauenbewegung" diverser Sexualstraftaten bezichtigt wurde (böswillig und vorsätzlich fälschlich).

Ohne dass ich eine Ahnung davon hatte, wurde ich dann 2014 offensichtlich auf der "Konferenz Antisexistische Praxen" als "Vergewaltiger" präsentiert, der dank jener Feminismus-Gruppen zur Rechenschaft gezogen wurde.

Ich befürchte 2016 auch im Zusammenhang mit der Sexualstrafrechtsreform instrumentalisiert worden zu sein.

Sehr sicher bin ich mir allerdings, dass ich dazu instrumentalisiert wurde um staatliche und private Fördergelder für diese Gruppen abzugreifen."

Ich 2021 (siehe]


INHALT

2017 : E-Mails mit Tristeza        4

Ich an Tristeza        4

Tristeza an mich        5

Ich an Tristeza        6

2018 : Emails an Familie und Therapeuten (u A)        8

An Psychiater        8

An Familie        9

2019 : Ich beginne alles öffentlich zu machen        15

Mein Ultimatum an Berliner Politgruppen -  14 Feb        15

Zweites Ultimatum - 17 März        16

Email an Ex-Freunde und Polit-Leute (Später 2019)        20

2020 : Rundmail und Web-Posts        22

Rundmail über "Reflect" (lang 10S)        22

Post zu bzgl Polizei        29

Zu Jungle World/ Bettina Wilpert  7-Juni 2020        31

Mein Konflikt mit RLS seit 2020        33

2020 : Emails zwischen mir und Mitarbeiter:innen der RLS        33

2021 : Eskalation mit RLS        38

Email an "RLS-Intranet-Liste"        38

Post von RLS-Anwalt  an mich-        41

Meine Antwort zum RLS-Anwalt-Brief        44

2022: weiter Mails Ich RLS        46

Ich an RLS Mitarbeiter:innen        46

Ich an "RLS-Liste"        47

2023: Nochmal Mails Ich RLS        50

Email an RLS-Liste (2023-12)        50

Anhang        53

Lebenslauf Florian Merten (2022)        53

English 2019-2020 shortened (13P 4.300W) - Florian Merten        54

4) my english writing from 2020 (shortened fom 12 to 6)        58

2017 : E-Mails mit Tristeza

Ich an Tristeza

2017 (6. Aug)

Hallo Leute vom Tristeza

Ich habe Anfang 2014 bei euch Hausverbot bekommen. Das wurde damals über die Gruppe Basic organisiert. Mir wurden sexuelle Grenzverletzungen vorgeworfen.

Die Gruppe Basic gibt es jetzt wohl seit einer Weile nicht mehr, darum schreibe ich euch direkt. Besteht das Hausverbot noch? Ist es zeitlich unbegrenzt? Gibt es die Möglichkeit Ausnahmen zu vereinbaren? Solche Fragen würde ich gerne klären.

Vielleicht habt ihr ja auch noch Kontakt zu Leuten von der Gruppe Basic. Wenn ja, könntet ihr folgendes ausrichten: Es tut mir Leid, dass ich im Jahr 2014 nicht in der Lage war vernünftig zu kommunizieren. Ich hatte wirklich ernste Probleme. Aber ich nehme jetzt seit fast 3 Jahren keine Drogen mehr und mache seit 2 Jahren Therapie. Im Übrigen akzeptiere ich die damaligen Vorwürfe und setze mich ernsthaft mit ihnen auseinander. Ich wäre jetzt auch ansprechbar.

Also: Ich hoffe ich höre von euch (euch Leuten vom Tristeza). Ich hoffe ihr könnt mir auf die eine oder andere Art weiterhelfen.

Ansonsten viele liebe Grüße und einen schönen restlichen Sommer.

Grüße, Florian Merten

Tristeza an mich

9. Aug 2017

Hallo Florian,

wir können uns noch gut an dich und dein Hausverbot erinnern. Dir wurde damals übrigens nicht „sexuelle Grenzverletzung" vorgeworfen, sondern Vergewaltigung.

Selbstverständlich besteht das Hausverbot noch und ist auch weder zeitlich begrenzt noch sind Ausnahmen diskutierbar.

Mit deiner Mail hast du ja auch sehr deutlich gemacht, dass du in den 3 Jahren, die du untergetaucht bist, überhaupt nichts reflektiert hast. Möglicherweise kommst du mit der Strategie, Gras über die Sache wachsen zu lassen ja in Teilen der Szene weiter, aber wir verstehen uns als feministischer Laden und Vergewaltigung ist kein „Kavaliersdelikt". Frauenhass und -objektivierung haben bei uns keinen Platz. Garantiert werden wir uns nicht an der Perpetuierung von rape culture beteiligen, indem wir Vergewaltiger bei uns willkommen heißen.

Ob Basic noch existiert und ob und wie du zugunsten deiner Rehabilitation Kontakt zu denen aufnehmen könntest wissen wir nicht, es interessiert uns auch nicht und wir haben auch überhaupt keine Lust, dir da behilflich zu sein.

Es könnte uns nicht weniger kümmern, dass du dir jetzt selber leid tust, weil dein Verhalten Konsequenzen hat.

In diesem Sinne: lass dich besser nicht bei uns blicken!

Die Tristeza

Ich an Tristeza

22.Okt 2017

Hallo Leute,

ihr spekuliert ganz schön rum. Also, ich bin sicher nicht untergetaucht und ich will auch sicher Graß über irgendwas wachsen lassen.

Allerdings war mir auch nicht bewusst, dass mir eine Vergewaltigung vorgeworfen wird. Hätte ich das gewusst, hätte ich euch sicher nicht so geschrieben, wie ich es getan habe.

Eure Mail war echt ziemlich blödsinnig und unnötig. Ich schicke euch hier eine Stellungnahme. Da steht drinnen, was ich über die Vorwürfe weiß.

Erklärung zu den Vorwürfen. Florian. 2017

In den Jahren 2009-2014 würden mir von 3 Frauen in Berlin Vorwürfe bzgl. sexueller Grenzverletzung gemacht. Ich habe deshalb Hausverbote in linken Projekten bekommen. 2012 in der Brunnenstraße und 2014 in Tristeza, k-fetisch und aboutBlank. Ich fasse das kurz zusammen. Ich nenne keine Namen und bemühe mich, nicht indiskret zu sein:

2009 wohnte ich in Bremen und hatte ein Verhältnis mit einer Berlinerin. Es war das erste mal, dass ich versucht habe, eine Beziehung zu führen. Das Verhältnis entwickelte sich sehr schnell zu einem üblen Psycho-Terror(für uns beide) und ich habe in den letzten Wochen einige sehr verletzende und auch sexistische Sprüche gemacht. Ich habe ihr nachher oft gesagt, wie sehr mir mein Verhalten Leid tut. 2011 bin ich mit ihrem Einverständnis dann nach Berlin gezogen. Hier wurde ich unerwartet sehr heftig mit besagten Sprüchen und Aussagen konfrontiert. Und ich bekam Hausverbot in der Brunnenstraße.

In der folgenden Zeit verlor ich wegen den Konflikten einige Freunde und wurde immer schwerer depressiv(das war ich aber schon seit der Beziehung). Vor allem auch sehr paranoid und soziophob. – Ich traf mich kaum mehr mit Freunden oder Leuten, die ich über Polit-Zusammenhänge kannte. Ich hörte auch, dass es Leute gab, die in meinem Umfeld und in Bremen nach Fällen suchten, wo ich mich Frauen gegenüber unkorrekt verhalten hätte(Eine Freundin aus Bremen erzählte mir, Leute aus Berlin hätten sie sowas gefragt. Ich sei auch einmal etwas aufdringlich ihr gegenüber gewesen, das hätte sie denen auch gesagt. Sie und ich hätten aber jetzt kein Problem deshalb). Es wurde auch viel getratscht, glaube ich. In dieser Zeit und später hatte ich eine ganze Reihe Affären, viele durch Online-Dating. Von zwei dieser Affären wurde mir später auch mein Verhalten vorgeworfen.

Bei der ersten verhielt es sich etwa so: Nach ca. zwei Wochen Bekanntschaft und sexuellem Miteinander gab es einen Abend, wo ich sehr betrunken war. Sie hatte gesagt, dass sie etwas spezielles Sexuelles nicht wollte, was mir gefiel. Ich habe sie kurz aber heftig versucht zu überreden. Sie fand das zu Recht sehr schlimm. Ich habe mich über ihre Wut damals sehr erschrocken (vor allem wegen der ersten Geschichte oben). In den folgenden Tagen wollte ich erst nicht zugeben, dass ich mich falsch verhalten hatte. Dann habe ich mich doch entschuldigt, was sie auch angenommen hat. Dann habe ich die Entschuldigung wieder relativiert worauf sie gesagt hat, dass sie mit mir nichts mehr zu tun haben will. Ich habe erst 2014 wieder von ihr gehört, sie hat die weiteren Hausverbote mit-eingefordert.

2013/14 hatte ich ein etwas längeres Verhältnis. Wir haben auch einige ausgefallene Sex‑Spiele gemacht und ich war mir die ganze Zeit sicher, dass es ihr alles sehr gut gefällt. Das hat sie auch sehr oft gesagt, speziell nach dem letzten Mal wo wir Sex hatten. Ich beendete das Verhältnis irgendwann woraufhin sie mir eine ganze Reihe blöder Vorwürfe machte (zunächst nichts Sexuelles). Wochen später, auf einer Party, versuchte sie mich aber doch noch zum Knutschen zu bewegen. – Zwei weitere Wochen später bekam ich von ihr eine Mail in der sie plötzlich sagte, ich hätte mich beim Sex grob und rücksichtslos verhalten. Und einige Sex-Spiele seien nicht richtig geklärt gewesen. Und sie habe Kontakt zu anderen Leuten, die mit meinem sexuellen Verhalten auch „nicht einverstanden" wären. Und sie wüsste, dass ich schon vorher wegen sowas Hausverbote bekommen hätte. Und dass ich nun weitere Hausverbote bekäme, wegen ihr und den früheren Fällen. (Und dass ich augenblicklich verschwinden soll, wenn ich sie irgendwo sehe.).

Meine wenigen verbliebenen Freunde schrieben mir daraufhin, dass sie nun den Kontakt abbrechen würden. Ich habe dann 6 Monate fast nur alleine in meinem Zimmer verbracht, habe täglich Drogen genommen und bin komplett wahnsinnig und psychotisch geworden. Damals habe ich im Delirium viele wirre und vor allem indiskrete Mails geschrieben. Dann habe ich einen Drogen-Entzug gemacht und bin dann sehr lange in einer Psychiatrie gewesen.

Dieses Jahr 2017 geht es mir wieder ganz ok und ich bin psychisch stabil. Ich mache immer noch viel Therapie. Zu den drei Personen habe ich keinen Kontakt. Kürzlich hörte ich, dass mir damals 2014 Vergewaltigung vorgeworfen worden sei. Ich kann nur spekulieren von wem und ich würde das in jedem Fall absolut zurückweisen. – Ansonsten habe ich eine Gruppe gefunden, mit der ich jetzt regelmäßig über die ganze Sache und vor allem über mein Fehlverhalten rede und reflektiere (eine “Community Accountability” Gruppe). Mir ist schon klar, dass ich mich in vielen Situationen sehr schlecht verhalten habe und ich nehme die Vorwürfe wirklich sehr ernst. Ich setze mich damit intensiv und selbstkritisch auseinander. (Das betrifft auch den letzteren Fall (2013/14). Wenn du willst erzähle ich gerne mehr zu allem oder zu einzelnen Fragen.

Florian Merten, florianxmerten@gmail.com

2018 :        Emails an Familie und Therapeuten (u A)

An Psychiater

jetzt doch mal ein Paar Details für Dich: Meine Probleme haben angefangen 2009, da wohnte ich in Bremen und hatte eine kurze Beziehung mit einer Frau aus Berlin. Ab der Beziehung war ich schwer depressiv und habe mit dem Speed-Missbrauch angefangen. 2011 bin ich nach Berlin. Habe mir der Promotion angefangen und mit der Arbeit. Die Probleme sind folgendermaßen eskaliert: Nach meinem Umzug nach Berlin war ich sehr eng in einem links-intellektuellen (auch linksradikalen und marxistischen) Netzwerk integriert, dass sich aus Bremer und Berliner Uni-Gruppen und Asta-Gruppen gebildet hatte. Darüber habe ich z.B. mein Zimmer bekommen, kleinere Jobs, Empfehlungsschreiben für meine Promotion etc… aber vor allem soziale Anbindung. Meine 3 besten Freunde waren auch fester Bestandteil davon und auch die Frau von 2009.

Zwei Jahre nach der Beziehung 2009 ist es alles unerwartet noch einmal eskaliert. Speziell weil meine Ex wohl impliziert oder behauptet hatte, dass ich sie in der Beziehung misshandelt hätte. Ich weiß nicht mal, was du Vorwürfe genau gewesen sein sollen. Es ist zumindest ziemlicher Quatsch, ich habe mich sicher ein paar Mal wie ein Arschloch benommen, aber es ist nichts was unter normalen Bedingungen länger als 6 Monate irgendwen interessiert hätte. Das Ganze ist dann aber total eskaliert als ein Konflikt um Feminismus im allgemeinen, um Männergewalt, Frauensolidarität etc… und wer der Männer und der Frauen auf wessen Seite steht. Wäre ich schon früher etwas vertraut mit Berlin und Berliner Strukturen gewesen hätte mich das sicher weniger überrascht. Und auch die Heftigkeit und Sinnlosigkeit der Debatten.

Faktisch hatte ich Anfang 2014 einfach alle meine Freunde verloren, war in einer fremden Stadt, war Drogensüchtig und hab einen krassen Zusammenbruch durchgemacht. Ob das Verhalten meiner engen Freunde, der Polit-Netzwerkes oder der Frau ausschlaggebend war, oder einfach meine Drogensucht oder meine psychische Konstitution, wer will das jetzt im Nachhinein genau wissen.

Das Jahr 2014 über habe ich zumindest mehr oder weniger so verbracht: Ich hab mit kaum einem Menschen geredet, war nur in meinem Zimmer und habe Drogen genommen, habe 1-2 mal die Woche geschlafen und habe nach und nach den Verstand verloren. 2015 war ich dann komplett abstinent und im Oktober 2015 bin ich bei Ihnen in Behandlung gekommen

An Familie

Wenn du diesen Text bekommt, stehst du mir entweder sehr nahe, oder das Thema geht dich was an. Meine Familie, mein Cousin + 3-4 Leute die mir zwischen 2015-2018 bei der Sache sehr lieb beigestanden haben.

Ich werde noch 2 Wochen in meinem Kommunikations-Exil verweilen. Dann werde ich schauen, ob ihr geantwortet habt und mich dann sicher melden. In den letzten 2-3 Monaten habe ich eine Kommunikationsverweigerung betrieben. Die war sicher blöd. Aber es musste sein.

Ich werde das was hier im Folgenden steht dann meinen Gegenspieler_innen als Verhandlungsgrundlage zuschicken und schauen, ob sie sich melden.

XXXXXXXXXXX Einige kennen das meiste schon. Dann gerne direkt unten zum Fazit:

Also, ihr habt ja ein bisschen was mitbekommen. Ich hab ja gesagt, mit wären irgendwelche etwas unklaren Sexual-Taten-Vorgeworfen worden. Das Ganze ist aber total viel komplizierter und sehr traurig. Und ich weiß auch nicht so richtig, wie ich da jetzt im weiteren mit umgehen soll.

Es war ja auch explizit von “Vergewaltigung” die Rede. Und das hat sich auch unglaublich bis nach Bremen und sonst wo rumgesprochen. An einige Leute und Kneipen habe ich dann so eine kurze Stellungnahme geschickt 2017. Die ist weiter unten zu lesen.

Allerdings habe ich dieses Jahr etwas recherchiert und es ist dadurch ziemlich kompliziert geworden. Stichwort “Definitionsmacht”. Darum erst ein Text von einer älteren linken Feministin die dieses linke Szene-Phänomen “Definitionsmacht der Frau” versucht zu erklären

Ich bin 2011 nach Berlin gezogen und ich hatte das mit der “Definitionsmacht” aka “DefMa” nie gehört oder verstanden vorher. Und meine beste Freundin vom “Feministischen Referat” an der Uni hat damals sowas gesagt, wie

“Definitionsmacht bei einer Vergewaltigung heißt: Wir sind für dich da, wir hören dir zu und wir stellen deine Sichtweise nicht in Frage.” Und ich dachte mir nur:

“Na klar. Warum sollte irgendwer das in Frage stellen. Jede Person, die mir ihre Sorgen erzählt, da bin ich natürlich dabei und versuche zu helfen wie ich kann. Grade bei so was schrecklichem wie sexueller Gewalt. Welcher Mensch mit einem Gewissen würde das tun und vor allem warum?”.

Aber ich hab da schon mitbekommen, dass es eigentlich bei der DefMa in erster Linie um “Ausschlüsse” und “Hausverbote” geht. Aber nicht drüber nachgedacht. Ich kannte sowas aus Bremen halt nicht. Zur Sache.

Aus: “Moralischer Rigorismus” (Ulrike Heider/ junge Welt 2016)

…»Definitionsmacht«

Eng gekoppelt an das »Zustimmungskonzept« ist dessen deutsche Erweiterung unter dem Schlagwort »Definitionsmacht«, ein, wie es heißt, politisches Kampfmittel gegen Sexismus und Patriarchat.

Als linksinterne Alternative zur bürgerlichen Justiz gedacht, bedeutet »Definitionsmacht« praktisch, dass eine Frau, wenn sie ihrer Meinung nach sexuell angegriffen oder missbraucht wurde und dies innerhalb der Politszene öffentlich macht, nichts davon beweisen muss. Auch wenn sie bei Vorspiel oder Sex nur ein »komisches Gefühl« hatte, kann sie erklären, dass sie vergewaltigt wurde.

Geglaubt wird nur ihr, niemals dem beschuldigten Mann. Dieser soll zunächst belehrt werden. Ist er uneinsichtig oder kann das Opfer seine Gegenwart nicht mehr ertragen, so drohen ihm Ausschluss aus bestimmten politischen Zusammenhängen durch Hausverbote in Wohngemeinschaften oder besetzten Häusern.

Wenn Andersmeinende auf einen möglichen Machtmissbrauch von Frauen verweisen, behaupten »Definitionsmacht«-Dogmatiker, dieses Argument beweise nichts als »die Interessenlage potentieller Vergewaltiger oder sexistischer Männerinteressen«.

Es drängt sich die Frage auf, ob die neue linke Selbstjustiz mit ihrer vollständigen und skrupellosen Missachtung der Unschuldsvermutung nicht eines Tages in Richtung Lynchjustiz abgleiten könnte. Schon jetzt scheint die Ächtung vermeintlicher Vergewaltiger in der linken Szene etwas von der mittelalterlichen Vogelfreiheit zu haben. Interne Kritiker sagen, vermutliche Täter seien verprügelt worden, und berichten vom Selbstmord eines Betroffenen.

Ähnlich wie in den späten 1970er Jahren leidet die heutige radikale Linke unter Dogmatisierung und Entpolitisierung. Feministinnen verabschieden sich von jeglicher Gesellschaftskritik zugunsten eines internen Kampfes gegen Sexismus.

Sie überschätzen die körperliche Komponente patriarchaler Herrschaftssicherung und drängen Frauen in die Opferrolle. Vergewaltigung, heißt es auf dem Blog eines Berliner Antisexismusbündnisses, sei »gesellschaftliche Normalität«, unser aller »Status quo«. Die Angst davor präge das Verhalten von Frauen so sehr, dass es sich »kein Mann vorstellen und keine Frau eingestehen« könne.

Im Unterschied zu heute richteten sich die Antivergewaltigungskampagnen der 1970er Jahre gegen fremde Männer, nicht gegen die eigenen Genossen. Die »Take back the Night«-Demonstrationen und die Forderung nach Nachttaxis für Frauen standen im Mittelpunkt.

Im Frankfurter Spontimilieu, dem ich selbst angehörte, gab es einen einzigen Vergewaltigungsfall in einem besetzten Haus. Der Täter aber war kein Linker, sondern ein szenefremder Drogendealer. In heutigen besetzten Häusern, antifaschistischen und anarchistischen Zentren dagegen scheint es von Vergewaltigern nur so zu wimmeln.[…]"

Das ist erstmal auf der Beschreibungsebene richtig. Und ihr geht es ja auch um einen größeren politischen Kontext. Was Feminismus angeht und “Die Linke”.

Die einzelnen Vorwürfe

Das "Statement"

hab ich geschrieben, als ich das alles noch nicht so gelesen hatte. Ich hatte mich auch immer gewundert, warum sich nicht mal jemand bei mir meldet und sich entschuldigt und wir einen gemeinsamen Umgang und eine gemeinsame Lösung finden.

In den Jahren 2009-2014 würden mir von 3 Frauen in Berlin Vorwürfe bzgl. Fehlverhalten in sexuellen Dingen gemacht. Ich habe deshalb Hausverbote in linken Projekten bekommen. 2012 in der Brunnenstraße und 2014 in NFJ-Berlin, Tristeza, k-fetisch und aboutBlank. 2017 Bei “Gruppen gegen Kapital und Nation”

Ich fasse das kurz zusammen. Ich nenne keine Namen und bemühe mich, nicht indiskret zu sein

Fall 1

2009 wohnte ich in Bremen und hatte ein Verhältnis mit einer Berlinerin. Es war das erste mal, dass ich versucht habe, eine Beziehung zu führen. Das Verhältnis entwickelte sich sehr schnell zu einem üblen Psycho-Terror(für uns beide) und ich habe in den letzten Wochen einige verletzende Sachen gesagt.

Die waren nicht verletzend gemeint und ich stehe dazu die gesagt zu haben. War meine Meinung. Die kann mich kreuzweise. Ich kann es ihr oder irgendwem gerne erzählen und den Hintergrund erklären jederzeit. (Ist nachgetragen 2018)

Ich habe ihr nachher oft gesagt, wie sehr mir mein Verhalten Leid tut. 2011 bin ich mit ihrem Einverständnis dann nach Berlin gezogen. Hier wurde ich unerwartet sehr heftig mit besagten Sprüchen und Aussagen konfrontiert. Und ich bekam Hausverbot in der Brunnenstraße.

In der folgenden Zeit verlor ich wegen den Konflikten einige Freunde und wurde immer schwerer depressiv(das war ich aber schon seit der Beziehung). Vor allem auch sehr paranoid und soziophob. – Ich traf mich kaum mehr mit Freunden oder Leuten, die ich über Polit-Zusammenhänge kannte. Ich hörte auch, dass es Leute gab, die in meinem Umfeld und in Bremen nach Fällen suchten, wo ich mich Frauen gegenüber unkorrekt verhalten hätte(

Fall 2(?)

Eine Freundin aus Bremen erzählte mir, Leute aus Berlin hätten sie sowas gefragt. Ich sei auch einmal etwas aufdringlich ihr gegenüber gewesen, das hätte sie denen auch gesagt. Sie und ich hätten aber jetzt kein Problem deshalb). Es wurde auch viel getratscht, glaube ich. In dieser Zeit und später hatte ich eine ganze Reihe Affären, viele durch Online-Dating. Von zwei dieser Affären wurde mir später auch mein Verhalten vorgeworfen.

Fall 3

Bei der ersten verhielt es sich etwa so: Nach ca. zwei Wochen Bekanntschaft und sexuellem Miteinander gab es einen Abend, wo ich sehr betrunken war. Sie hatte gesagt, dass sie etwas spezielles Sexuelles nicht wollte, was mir gefiel. Ich habe sie kurz aber heftig versucht zu überreden. Sie fand das zu Recht sehr schlimm. Ich habe mich über ihre Wut damals sehr erschrocken (vor allem wegen der ersten Geschichte oben). In den folgenden Tagen wollte ich erst nicht zugeben, dass ich mich falsch verhalten hatte. Dann habe ich mich doch entschuldigt, was sie auch angenommen hat. Dann habe ich die Entschuldigung wieder relativiert worauf sie gesagt hat, dass sie mit mir nichts mehr zu tun haben will. Ich habe erst 2014 wieder von ihr gehört, sie hat die weiteren Hausverbote mit-eingefordert.

Fall 4

2013/14 hatte ich ein etwas längeres Verhältnis. Und ich war mir die ganze Zeit sicher, dass es ihr sexuell alles sehr gut gefällt. Extrem gut sogar. Mehr zumindest als mir, dass steht absolut unumstößlich fest. Hat sie auch sehr oft gesagt, speziell nach dem letzten Mal wo wir Sex hatten. Sie beendete das Verhältnis weil sie sauer über einige Dinge war, die ich gesagt hatte. Und weil es einfach schon Wochen lang nicht gut lief zwischen uns. Ich kann gerne jedem die Chat-Protokolle zeigen. Es waren 3 Monate. Die erste Hälfte war echt schön glaube ich, aber meine Depression war zu krass und ich konnte noch nicht über den Psycho-terror reden.(Nachgetragen)

ca. 4 Monate bekam ich von ihr eine Mail in der sie (von mir) völlig unerwartet sagte, ich hätte mich beim Sex grob und rücksichtslos verhalten.

Glaube ich zumindest: Sie machte in der Mail eine Liste von Situationen, wo sie mich weg stoßen musste usw… Beim Sex. Ich hab es nicht mal gemerkt, aber ich habe sicher keinen Wiederstand geleistet. Und das steht da auch nicht. So Sachen.

Ich finde schon, dass sie das waren. Will ich hier nicht ausführen

Und sie habe Kontakt zu anderen Leuten, die mit meinem sexuellen Verhalten auch „nicht einverstanden" wären. Und sie wüsste, dass ich schon vorher wegen sowas Hausverbote bekommen hätte. Und dass ich nun weitere Hausverbote bekäme, wegen ihr und den früheren Fällen. (Und dass ich augenblicklich verschwinden soll, wenn ich sie irgendwo sehe.).

Das ist alles vereinfacht, aber ich denke ich kann das so stehen lassen. Alle weiteren Ausführungen helfen auch niemandem. Zumindest denke ich nicht, dass ich irgendwas gemacht habe, was nicht richtig war.

Meine wenigen verbliebenen Freunde schrieben mir daraufhin, dass sie nun den Kontakt abbrechen würden. Ich habe dann 6 Monate fast nur alleine in meinem Zimmer verbracht, habe täglich Drogen genommen und bin komplett wahnsinnig und psychotisch geworden. Damals habe ich im Delirium viele wirre und vor allem indiskrete Mails geschrieben. Dann habe ich einen Drogen-Entzug gemacht und bin dann sehr lange in einer Psychiatrie gewesen.

Dieses Jahr 2017 geht es mir wieder ganz ok und ich bin psychisch stabil. Ich mache immer noch viel Therapie. Zu den drei Personen habe ich keinen Kontakt. Kürzlich hörte ich, dass mir damals 2014 Vergewaltigung vorgeworfen worden sei. Ich kann nur spekulieren von wem und ich würde das in jedem Fall absolut zurückweisen.

Also. Zu dem Statement: Da ist natürlich vieles passiert in der Zeit. und jetzt, wo ich wieder so richtig gut denken kann, werde ich auch gerne viel dazu schreiben. Viel Schlimmes.

++ ach ja. Familie:: Ihr habt ausser Jxxx niemanden davon kennengelernt. N** hat damit z.B. nichts zu tun.

Ich hatte einige Sachen überlegt, wie mit dem politischen Problemfall “DefMa” jetzt umgegangen werden könnte.

Ich denke zwischen mir und den 3-4 unmittelbar involvierten Personen (Fall1-4) sollte es einfach ein friedliches Beenden der Sache geben. Ganz unten am Ende ist ein mail-Entwurf an die Drei

Abschließend einige Ideen - - -

Dann werde ich den involvierten Institutionen einige Vorschläge machen:

eine öffendliche Erklärung dass die bisherigen Arbeits-Richtlinien für das DefMa-Konzept (Antisexismus_reloadet usw.) von ihnen ab jetzt abgelehnt werden.

Es sollte eine Mediationsgruppe für mich und Fälle wie meinen geben. Und das würde ich z.B. bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung nachfragen. Die finanzieren vieles in der “Szene” und sind gute Leute. die Cheffin vom Studienwerk z.B…

Ich mache erstmal einen kleinen Reader mit erklärenden Texten für Sorgen-Telefone, Psycho-Therapeut_innen und Jurist_innen. Das könne dann Leute deren therapeut-innengeben. Oder Geschwistern und Familie etc.

Mein aktuelles Problem:

Ich brauche dringend ein eigenes Zimmer. Ich will eigentlich ungerne alleine wohnen.

Es ist nicht so, dass ich unbedingt mit Leuten zusammenleben muss, die etwas mit der linken Szene am Hut haben, aber ich kann unmöglich diejenigen WGs einfach meiden. Das was jetzt unten im Text erzählt wird werde ich öffentlich zugänglich machen.

Ich hab keinen Nerv, dass dann (mal wieder) sowas kommt von wegen, Ich hätte das verschwiegen oder wollte Graß drüber wachsen lassen etc… Ich nehme das nicht weiter hin.

(Das ist nur eine Idee für ein Entwurf)

Hallo Ihr Drei: Ich hoffe es geht..

euch gut. Wirklich. Es war alles eine wirklich krasse Story für mich (und meine Familie und andere). Ich fände es toll, wenn es mit der DefMa-Maßnahme bald aufhören könnte und es wäre toll, wenn ihr euch mit dafür einsetzt. Also aktiv mit einsetzt. Nun weiß ich nicht, wie ihr das alles seht.

Wenn ihr weiterhin eine “Definitionsmacht” bezüglich meiner “Taten” in Anspruch nehmt, ist das O.K… Aber dann werde ich ganz sicher keine “Verantwortung für meine Taten” übernehmen. Ist ja klar.

Ich habe die Texte jetzt alle gelesen über DefMa und “Umgang mit sexualisierter Gewalt in der linken Szene”. Total klar, dass ihr selber auch (nicht nur ich) Opfer einer wirren Ideologie seid:

Da ist ja nicht mal eine Ausstiegs-Option oder eine langfristige Perspektive angedacht.

Also, meine Definition: Ich habe euer aller (Gewalt-)Tat-Vorwürfe schriftlich. Fall-1, Fall-2 und Fall-3 sind hiermit abgelehnt. Wir können das aber gerne aushandeln und wenn es sein muss, werde ich auch darauf bestehen.

Möglichkeit: Ich gebe eure und meine Chat und Email-Verläufe(bis 2014) einer Person, der ihr (bzw. du) euch anvertrauen könnt. Plus ein paar privaten schriftlichen Kommentaren, was ich daran nicht verstehe oder nicht einsehe. Diese Person eures Vertrauens kann mir dass dann sagen. Und ich bin sicher, dass ich dann vieles besser verstehen würd

2019 : Ich beginne alles öffentlich zu machen

Mein Ultimatum an Berliner Politgruppen -  14 Feb

Hallo liebe ehemalige genoss_innen und freunde und sonstige beteiligten leute.

Insbesondere junge-linke, nfj, tristeza, k-fetisch, aboutblank, brunnenstraße

Ihr könntet euch mal zügig und ernsthaft überlegen, wie ihr mir stark entgegenkommen könnt.

Wenn ihr einen annehmbaren vorschlag habt, wie das ganze doch noch friedlich zu lösen wäre, dann bin ich eigentlich sehr sehr offen. Ich hatte auch schon wirklich genug stress die letzten jahre.

Aber ansonsten werde ich mich jetzt darum bemühen, dass es zu einem Strafverfahren gegen euch kommt. Und überhaupt werde ich alles mir mögliche tun, diese ganze Angelegenheit so groß wie möglich an die Öffentlichkeit zu bringen. Und dafür habe ich noch sehr viele jahre Lebenszeit vor mir.

Grundsätzlich halte ich es mir offen alle alten und zukünftigen Emails zu dieser Thematik weiterzugeben oder öffendlich zu machen. Und ich werde das im Einzelnen nicht ankündigen.

Bei Rückfragen können sich alle gerne melden. Ich kann nicht sagen, ob und wann ich antworte. Auf unfreundliche Emails werde ich vermutlich gar nicht antworten.

Ist alles ziemlich beschissen gelaufen. Aber ich vertrage mich auch jederzeit mit jedem die_der will.

Mit lieben Grüßen, Florian

florianxmerten@gmail.com

für einige hänge ich hier noch einige etwas erklärende texte an

Zweites Ultimatum - 17 März

Ihr Leute seit echt so eine unfassbare Enttäuschung.

Also: Niemand antwortet. Es gibt für mich also schlicht keine andere Alternative als mich selber jetzt öffendlich zu verteidigen und zu rehabilitieren.

Das dumme dabei ist einfach, dass auf die Art meine Beschuldigerinnen evtl. nochmal in Mitleidenschaft gezogen werden und ich habe weder die Kraft noch den Willen das dann zu vermeiden (nennt sie gerne Überlebende, Betroffene oder was immer euch beliebt).

Ich meine, ich warte jetzt seit 2012 darauf, dass irgendwer mal mit mir redet und wir eine praktikabele Lösung finden.

Ich werde keine falschen Schuldeingeständnisse machen. Sowas hilft auch niemandem. Das müsst ihr den Leuten die diese Defma-Hefte schreiben oder in Umlauf bringen auch mal verklickern.

Was irgendwer fühlt, ob sich der Sex mit mir wärend oder monate nachdem er stattgefunden hat wie eine Vergewaltigung angefüphlt hat. Solche Dinge sind nicht im Bereich dessen, was ich irgendwie beurteilen kann. Und es interessiert mich inzwischen auch wirklich einfach nicht. Ich habe weder seherische Fähigkeiten, noch bin ich der Meinung, dass irgendwelche Mensch, Frauen oder Männer, immer genau wissen was sie fühlen, geschweige denn diesbezüglich immer die wahrheit sagen.

Kurz gesagt: Für mich haben sich die letzten Jahre sehr so angefühlt, als wollt ihr Leute mich in den Tod treiben. Und das könnten euch eine Reihe Terapeut_innen auch schriftlich geben.

Ich bin der Meinung, dass ich dennoch im Unrecht wäre euch eines versuchten Mordes zu bezichtigen.

Noch ganz nebenbei. Aber ich denke ihr seit einfach ein so unehrliches und bösartiges Pack, dass euch das nicht eigentlich interessiert: Mit solchen Aktionen schadet ihr einfach genau den Dingen für die ihr angeblich kämpfen wollt. Etwas gegen sexuelle Gewalt tun z.B… da richtet ihr erheblich mehr schaden an als ihr euch jemals eingestehen werdet. Aber das müsst ihr mit euch selber ausmachen.

Ich habe einen ganzen Abschnitt meines Lebens an eure Blödheit verschwendet. Und sturheit.

Ich zweifel inzwischen echt daran, dass ihr irgendetwas ernst meint, wenn ihr redet. Also politisch. Was wollt ihr überhaupt? Was heißt es für euch “linke Politik” zu machen? Ich will mit euch da nicht drüber reden, aber jede_r Einzelne: Frag dich das doch mal. Worum soll es eigentlich gehen?

Worum sollte es einer “feministischen Gruppe” gehen? Um das Recht auf Falschbeschuldigung männlicher Genossen? Bringt euch das als Frauen* weiter? Ganz abgesehen davon dass die Mehrheit der Frauen (an und für sich) empört wäre bei der Behauptung sowas würde den gesellschaftlichen Interessen der hiesigen Frauen weiterhelfen. Also echt. Wollt ihr, dass ich euch eure Scheiße jetzt mal “mansplaine”?.. Aber dafür braucht ihr mich wirklich nicht, weil das könnte auch meine Mutter, Schwester oder fast jede erwachsene Frau die ich kenne.

Zukünftig muss ich echt jedem Menschen und nicht nur cis-Männern sehr stark davon abraten im Zusammenhang mit der linken Szene in Berlin irgendwie solidarisch mit (selbsternannten) “feministischen” Gruppen zu sein. Gibt es in dieser stadt irgendeinen “feministischen Kampf” der härter geführt wird als der gegen die - sagen wir mal “naiv feministischen Ex-Freunde” von irgendwelchen Frauen die ihr kennt. Ich denke nicht.

Ich steck da bei euch leider nicht so drinne. Aber ich denke mein Fall scheint ja echt totale Normalität zu sein. Ich meine, die Tatsache, dass ihr euch weder entschuldigt, noch einfach nur irgendwie versucht was pragmatisch zu klären…

Also sowas wie mein Schicksal jetzt hier… ist das für euch am Ende einfach nur Business As Usual? Wundert ihr euch am Ende warum ich mich so aufrege?

Ich belasse es mal dabei. Ihr könnt euch echt nennen wie ihr wollt. “Linksradikal”, “Feministisch”, “Kommunistisch” was immer ihr wollt. Damit könnt ihr vielleicht irgendwelche Erstsemester_innen beeindrucken. Aber ich so wie jeder andere erwachsene Mensch beurteile euch sicher nicht nach eurer Selbst-Titulierung.

Grüße. Fickt euch alle. Wir hören voneinander.

Ich weiß ganz genau, dass es in euren Gruppen einige Leute gibt, denen eigentlich klar ist, dass so ein Umgang miteinander und mit Menschen überhaupt komplett unmöglich und daneben ist.

Wobei diese Leute auch sicher zum Teil schon ausgetreten sind bzw. rausgeekelt wurden. Was heißt “rausgeekelt”. Meine damalige beste Freundin wurde aus ihrem Zimmer in der Brunnenstraße ja schlicht rausgeworfen, weil sie sich geweigert hat die Freundschaft mit mir zu beenden und den Umgang mit mir kritisiert hat.

Sie wurde daraufhin weiterhin von Nyco und euch allen im grunde solange unter Druck gesetzt, bis sie damit einverstanden war jeden Kontakt mit mir zu beenden.

Zwischen mir und jeder einzelnen Person die daran beteiligt war oder das akzeptiert und hingenommen hat wird es keine Versöhnung geben in diesem Leben.

Solche Dinge und einiges mehr, was mir passiert ist beziehungsweise angetan wurde liegt auf einer vollkommen anderen Dimension als alles was mir irgendwie angelastet werden könnte um sowas zu legitimieren.

Ganz ehrlich: Kontaktverbote, Redeverbote, Meinungsverbote. Leute zu falschen Geständnissen zwingen.

Und wahrscheinlich macht das sogar dann logisch Sinn, dass dann vor allem (oder nur) Leute so zum “Täter” oder zur “Gewaltausübenden Person”(den Begriff hat Scientologie übrigends zuerst verwendet) erklärt werden, bei denen das nicht so einfach rational einsichtig ist.

Mich als “Täter” zu bezeichen war damals (2012, bevor ihr euch die Story mit der Vergewaltigung ausgedacht habt) offensichtlich vollkommen unsinnig. Das haben die komischen Vorwürfe damals halt schlicht nicht hergegeben.

Dann meine beste Freundin (das war sie, weiß gar nicht ob ihr das ganz bewusst ist) dazu zu zwingen, nicht nur mich als zu verurteilende Person zu akzeptieren sondern sogar als jemand mit dem sie nicht mehr reden darf. Also ja: So praktiziert man totale Herrschaft.

Wäre ich offensichtlich schuldig gewesen, wäre das uninteressant gewesen. Da hätte jemand, z.B. sie eben, sagen können “Hey, Nyco, Kai und hey Leute von meinem Hausprojekt. Ihr habt echt recht. Er hat das Verbrechen begangen, was ihr sagt. Was sollten wir jetzt praktischerweise tun?” Oder so.

Als herrschafts- und Terror-Instrument in einer solchen sektenartigen Gemeinschaft ist das dann scheiße. Das wäre ja fast schon demokratisch. Offener liberaler Diskurs etc…

Ihr gegenüber wurde klar gemacht, dass von ihr totale geistige Unterwerfung gefordert ist. Sowas geht glaube ich am besten wenn das was sie absolut einsehen soll eben nicht einzusehen ist.

Folgendes: Ich fordere jede und jeden von euch auf, aus diesen elenden Kollektiven und Polit-Gruppen auszutreten. Und des weiteren hätte ich total Bock etwas neues aufzubauen. Mit denjenigen, die genau sowas alles eben nicht wollen. Macht euch frei.

Es betrifft auch letztlich jede Person, die mir die letzten Jahre Unrecht getan hat. Inclusive meinen sehr geschätzen Anklägerinnen bei der ganzen Sache. Ich glaube auch ihr drei seit eigentlich viel besser als dieses Szene-Herren_in-Volk. Wobei eine oder zwei von euch das ja auch wohl gerne wären. Aber dazu seit ihr nicht die richtigen glaube ich.

[#]

ich denke mal es ist etwas gutgläubig, wenn ich jetzt erwarte, dass ihr … euch grade überlegt, wie sich eine pragmatische lösung für mich finden lässt. ich vermute ihr macht eher sowas in richtung… also alles zu vertuschen und mich unter druck zu setzen.

also sicher wird der oder dem einen und anderen aufgefallen sein, dass ich gar nicht mehr so leicht erpressbar bin, wo ich ja bei euch gar keine freunde mehr habe. mein lieber cousin den einige von euch kennen mögen, mit dem rede ich über die ganze thematik prinzipiell nicht mehr und besuche ihn auch nicht mehr.

ich könnt es euch sparen den zu schikanieren oder sonst irgendwen.

seitdem ich nach berlin gezogen bin attackieren leute von euch meine freunde. darum habe ich jetzt erstmal keine mehr, die in gefahr sein könnten von euch schikaniert zu werden. sorry, soweit hab ich eure scheiße leider durchschaut.

natürlich ist das nur temporär und du du und du könnt später mal gerne mit mir abhängen. könnt ihr auch jetzt, aber dann werdet ihr …

sagen wir es anders: Wenn du mit mir abhängst, und wir über alles reden. Das wäre ein Weg herauszufinden, ob du in einer Sekte bist.

Ich meine, ich rede darüber mit meinem Prof, mit ner ganzen Reihe Autor_innen, der Polizei, alten Studien-Freunden. Vor allem mit Leuten in anderen Städten. Das kümmert ja auch niemanden. Aber wenn du Teil der besagten Berliner Sekte bist, dann solltest du es lieber lassen.

Wobei mich hier schon einmal Leute plötzlich körperlich angegriffen wegen der Sache. Das war allerdings schon 2013.

Sollte das nochmal vorkommen werde ich doch mal anfangen in der ganzen Stadt einige Gesichter und Adressen zu plakatieren.

ich habe ganz schön lange erwartet und gehofft, dass alle beteiligten doch mal die gegen mich gemachten vorwürfe ehrlich und fair beurteilen und dann entsprechend mir gegenüber einfach mal freundlich sind.

ich meine abgesehen von der ominösen „vergewaltigung“ gibt es ja keine uneinigkeiten über das, was konkret passiert ist. glaube ich. wobei man jede situation natürlich so und so erzählen kann. aber trotzdem. es gibt jetzt absolut nichts, was mir vorgeworfen wurde, wo ich jemals das gefühl hatte sagen zu müssen „nein, das ist falsch, das ist eine lüge, sowas ist nicht passiert“. also stichwort „abstreiten“. ich würde sehr wohl sagen, das einige dinge ein bisschen extrem einseitig skandalisierend dargestellt wurden. aber dass ist ja ok, da habe ich nichts gegend, das leute sowas machen. genauso wie es ja auch ok ist, dass es meiner meinung nach einseitig dargestellt wurde. aber aus solchen uneinigkeiten im deteil muss man ja kein riesen problem machen.

ich habe dann allerdings doch mal die paar texte gelesen, die bei euch in der „linken Szene“ offensichtlich die standart leitfäden sind in sachen „umgang mit sexueller gewalt“. Wobei dann natürlich in guter Frauenbewegungs-Tradition „sexualisierte gewalt“ gesagt wird. Was ich affig und ideologisch finde, aber sollt ihr ruhig machen.

Also „Antisexismus reloadet“, „Kompass – für einen besseren Alltag“, „Antisexistische Awareness“ und die restlichen paar Texte. Ist ja nicht viel, lässt sich ja an einem Nachmittag vollständig durchlesen.

Also dann ist eben auch klar, dass ihr mein Verhalten überhaupt nicht fair bewerten wollt. Und es euch gegenseitig sogar verbietet, da selber drüber nachzudenken und euch selber ein Urteil zu bilden.

Ich frag mich wirklich wie irgendwer diese Hefte lesen kann und dann auf die Idee kommt, das hätten „linke“ Menschen geschrieben. Ich sag da mal nichts weiter zu aber bitte doch mal alle, diese Hefte selber zu lesen. Das ist ja ein Alptraum.

Insofern sich diese Hefte vor allem an Frauen/Feministinnen zu richten scheinen sind das tatsächlich die Anti-feministischsten Texte die ich jemals gelesen habe. Denn indem man anderen Frauen das Selber-Denken austreiben will – also das ist nunmal das genaue Gegenteil von „Emanzipation“. Ihr versucht Frauen zur Dummheit und Autoritäts-Hörigkeit zu erziehen. Eure „Genoss_innen“ überhaupt. Also Feminismus hin oder her, ist ja auch egal. Sowas ist jedenfalls das Gegenteil von individueller oder gesellschaftlicher Emanzipation.

Oder verstehe ich einfach die Welt nicht mehr. Ist Selber-Denken am Ende anti-feministisch? und.. naja, könnt ihr mir ja mal erklären. Ich glaube eine starke Frau sagt was sie denkt, auch wenn ihr dabei sozialer Gegenwind entgegen kommt. So wie meine frühere beste Freundin die ihr dafür ohne jedes Maß und Erbarmen fertig gemacht habt. Dabei wisst ihr alle ganz genau, dass ihre Meinung zu haben ihr gottverdammtes Recht war, selbst wenn sie im Unrecht gewesen wäre. Aber ich denke sie war dazu noch im Recht und das wisst ihr selber doch auch. Also macht mal was gut bei der echt.

Ich spreche nie wieder mit ihr solange ich befürchten muss, dass sie dafür allein schon fertig gemacht werden würde. Aber so scheint es zu sein.

Email an Ex-Freunde und Polit-Leute (Später 2019)

Hallo Du, ich schick das hier an Leute mit denen ich früher mal befreundet war. Und an einige bei denen ich finde es sollte sie etwas angehen.

Ich bin in etwas furchtbares reingeraten hier in Berlin. Kurz gesagt wurde ich irgendwelchen Sexual-Verbrechen bezichtigt. Aber es gibt nichts wirklich komisches oder krasses was ich gemacht hab. Das kann ich sogar komplett lückenlos belegen und würde es am allerliebsten vor Gericht klären. Ich tu unten einen Link zu Texten hin, wo ich das mal Leuten alles erklären wollte.

Wenn jemand mag, würde ich gerne über das alles mal ernsthaft reden. Ich wüsste auch gerne ob es Leute gibt, denen ähnliches passiert ist, oder Freunden, und ich hätte gerne Kontakt mit solchen Leuten.

Und ich würde mich auch jederzeit mit den involvierten Personen vertragen. Es war alles ziemlich mies aber ich versuche optimistisch zu bleiben. Bzw. es wieder zu werden.

Speziell für frühere Freunde: Wenn du gerne nochmal neu mit mir befreundet sein willst, melde dich gerne. Ich würde mich wirklich sehr freuen. Im moment hab ich ein Zimmer in so einer Einrichtung für betreutes Wohnen. Es geht mir ganz ok, aber ein bisschen alleine bin ich schon.

Ist halt alles losgegangen sofort als ich nach Berlin gezogen bin.

Meine Eltern und meine Schwester sind 2016 wieder aus dem Kongo zurückgekommen. Die wohnen jetzt hier in Berlin und kümmern sich ganz lieb um mich. Blöderweise kann ich es mir deshalb auch erstmal nicht vorstellen hier weg zu ziehen. Hätte Lust für paar Tage Urlaub zu machen, wenn Du dir Besuch wünscht. Aber ich freu mich auch einfach sehr über eine nette Nachricht.

Ihr könnt diese E-Mail hier und die verlinkten Texte gerne weitergeben. Also insbesondere an Journalist_innen oder sonstige Leute, die das interessieren könnte:

http://bit.ly/FBDF-GDOrdner

Betreff Stichworte: Tristeza, k-fetisch, aboutBlank, Subversiv// NFJ-Berlin, Jimmy-Boyle/gegner.in// Linke Szene in Berlin, Täter-Vorwurf, Definitionsmacht, Antisexismus, Awareness, Parteilichkeit, Vergewaltigungs-Vorwürfe// Ask Gerd_A, Transformative Justice, Basic, DefMa

hier anderes von mir. Musik z.B.

http://bit.ly/FM-Div-Freig-GDOrdner

Zu erreichen bin ich zumindest immer hier: florianxmerten@gmail.com da bekommt ihr dann auch meine neue Handynummer wenn ihr nett fragt.

Ein paar Leuten hab ich schon früher was geschrieben, also ist das evtl. jetzt alles nicht neu für Dich. Vor einem Jahr hatte ich z.B. einen etwas schwereren Nervenzusammenbruch wo ich einigen Leuten auch etwas wirres Zeug geschrieben hab. Tut mir leid. So ist das Leben. Ignoriere es einfach und sehe es mir nach.

Liebe Grüße, Florian

PS:

Ich finde diese ganze Geschichte komplett politisch untragbar und furchtbar. Es wird da eine total unterirdische Auffassung von feministischer Praxis und politischer Praxis überhaupt verbreitet und durchgesetzt.

Ich empfehle einfach z.B. mal diesen Flyer zu lesen:

http://defma.blogsport.de/images/taeterumgang3_Layout3_01.pdf

2020 : Rundmail und Web-Posts

Rundmail über "Reflect" (lang 10S)

[..]

Hi meine Lieben und nicht-Lieben,

ich hab inzwischen 5.000 Aufrufe meiner Links und ich hoffe in 2020 werden es noch mindestens 50.000.

Ich habe nicht mitbekommen, dass die Gruppen oder Personen sich an mich gewendet oder sich öffentlich geäußert haben.

Für diejenigen, die mir eine freundliche Mail geschrieben haben, aber keine Antwort bekommen haben: Es sind mir ein paar Emails verloren gegangen – schreib mir gerne nochmal.

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Ich gehe aber mal davon aus, dass Schuldfragen in Bezug auf sexuelle Gewalttätigkeiten meinerseits vom Tisch sind. Wir sind uns alle einig, dass ich vollständig unschuldig beschuldigt wurde und die Schuld entsprechend bei der Tristeza, meinen Ex-Affären/Freundinnen und diversen „DefMa“/Feminismus Fanatikern liegt.

Das die das Selber anders sehen.. ist halt sehr normal und Menschlich.

Kurz: Also es gibt da Leute die meinen ein Recht darauf zu haben, Männern (aber nicht nur) falsche Vergewaltigungs-Vorwürfe machen zu dürfen. Nein, das dürfen sie nicht. Ich habe sie auffliegen lassen und dass sie das scheiße finden aufgeflogen zu sein .. ist ja nachvollziehbar.

Wenn das noch irgendwer in Frage stellen sollte, werde ich mir halt was überlegen müssen.$1Im Moment fällt mir nur ein, die Namen, die Beschuldigungs-Schreiben und sonst noch sämtliche Details öffentlich machen.

Also ich denke mal, dass solche Schreiber_innen wie „wasistdasziel“ u.a. von niemandem ernst genommen werden, von daher ..

Will sagen: Bei Reaktionen die nicht ernstzunemen (und nicht im Interesse „der Betroffenen“) sind, werde ich weiter nichts öffentlich machen sondern meine Unschuld (in dieser Sache) als öffentlich geklärt und bewiesen betrachten. Ohne, dass ich Personen öffentlich benennen muss.

Ich will diese ganze Sache auch nicht noch schlimmer und komplizierter machen.

Aber mir ist schon klar, dass 2-3 Leute von der Tristeza selbst in dem Fall, dass.. selbst wenn ich mich mit den Beschuldigerinnen vertragen oder komplette Video-Aufzeichnungen meines Lebens in den Jahren. – Sie würden weiter so tun, als wäre ich schuldig, weil sie denken, dass sie die Autorität hätten mich als schuldig “Täter”/”Gewaltausübende Person” einfach zu deklarieren. Also so wie bei Scientology leute zur “Destruktiven Person” deklariert werden.

Das ist vermutlich der Kern dieser ganzen DefMa-Theorie, also dass sich Leute wie das Tristeza-Kollektiv die Autorität zuspricht Leute zu “deklarieren” .. und von daher hat die Behauptung ich sei ein “Täter” eben auch keinen Wahrheitswert (“true/false”) im Sinne von dass ich was getan hab.

Kompliziert. Aber irgendwie auch einfach kindisches Teenie-Drama.

Es wäre aber gut, wenn sich wer (wer relevantes) öffentlich äußert. Mir ist das alles wirklich zu blöd und vielleicht poste ich unter den links und auf dem Blog sonst die Namen und die persönlichen Chat-Verläufe von damals. Sorry. Ich mach sowas auch zum ersten Mal.

Ich hätte grade echt gerne eine Anwält_in aber ich gehöre jetzt nunmal nicht zu den Leuten die sich sowas leisten können.

Ich denke aber es wäre wohl eine Gute Idee die beteiligten Gruppen und Einrichtungen auf Schadensersatz-Zahlungen zu verklagen. Andere Leute haben in ähnlichen Fällen ja auch sehr viel Geld bekommen.

Wie Ihr vielleicht merkt bin ich noch nicht so weit alle Türen zu schließen und Brücken abzubrennen – Ich warte weiter auf ein Zeichen, dass wir eine gemeinsame Lösung finden könnten.

Es ist auch so, dass sich jede einzelne beteiligte Person sich vertraulich an mich wenden kann und wir überlegen, wie wir das im kleinen lösen. Eine der 3 ÜBs (”Überlebenden/Betroffenen/Beschuldiger/survivours” ich bin genial) z.b.. Vielleicht sind diese Kollektive dazu ja einfach nicht in der Lage. Wobei die ja diejenigen sind, die die Verurteilung von mir materiell exekutieren. Also Leute.

Meinem Gefühl nach denke ich, dass zumindest eine bestimmte Nyco für ihre Scheiße mal ein paar Monate in den Knast gehört. Aber ich bin ja zum Glück kein_e Richter_in.

Aber wenn irgendwer auch von einer Nyco belästigt oder bedroht wurde. Oder sie versucht hat dir auf einer Party ein Verhör über deine vergangenen sexuelle Begebenheiten aufzuzwingen.

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Ich hab auch keine Ahnung, was die Beste Art jetzt für mich wäre weiter vorzugehen. Ich hab da auch nichts gefunden, wie andere einen praktischen und positiven Umgang in meiner Situation hatten.

Und ja, wenn irgendwer vorschlagen will, ich soll nochmal das Kapitel lesen „was soll ich tun, wenn mir ein Täter_innen-vorwurf gemacht wurde“.. also hier http://unterstuetzerinneninfo.blogsport.de/kompass/

.. ähm.. ja, das ist einfach der widerlichste Text, den ich persönlich kenne. Wer das nicht kapiert.. mit der Person habe ich nichts zu bereden.

Vermutlich richtet sich das ja auch an wirkliche Vergewaltiger – mit einem Hang zu pathologisch radikalisierten Feminismen. XD

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Ansonsten: Es geht mir gut. Es geht mir viel besser, seitdem ich das alles öffentlich gemacht habe. Ich kann das nicht versprechen, dass es für alle in ähnlicher Situation der richtige Weg wäre. Aber ich kann auch ganz schlecht damit umgehen Dinge zu verdrängen/verschweigen. Ich brauch offenheit und Ehrlichkeit und das ist immer besser für die Psyche.

Es ist ein n bisschen anderes Thema, aber: Frauen(und alle Leute), denen wirklich was schlimmes mit irgendeinem Typen passiert ist (also evtl. Dir). Wende dich besser nicht an solche „Unterstützer_innen-Gruppen“ .. oder sei zumindest sehr vorsichtig mit denen. Es geht denen nicht darum, Dir zu helfen.

Ich hoffe Du hast gute Freunde, Familie, (echte!) Therapeut_innen.. oder im Ernstfall die Polizei. Ist immer besser als diese “Feministinnen”.

Sogar ich würde dir vermutlich besser helfen als die. Aber im Moment mach ich ja selber noch Therapie und bin einfach noch in einer Situation wo ich heilen muss.

Ich denke auch, wenn du sowas von einer “DefMa”-Gruppe organisieren lassen willst, dann wird dich am Ende kaum jemand ernstnehmen. Insbesondere auch die selber nicht.

Und mal was ganz Anderes: An Dich, die du schon mal jemandem ziemlich zurechtkonstruierte „Täter-Vorwürfe“ gemacht hast – 2020 ist vielleicht ein gutes Jahr mal sich zu entschuldigen und das alles klar zu machen. Es ist bestimmt nicht gut sowas ein Leben lang auf dem Gewissen zu haben. Und Du bist nicht schlimmer als andere auch, denn es haben ja nun wirklich recht viele mal gemacht. (Das ist eine Wahrheit die sich nicht leicht schönreden lässt und die auch niemand schönreden sollte).

Aber Du kannst besser als die Anderen sein, indem du dich entschuldigst und versuchst Dinge wieder gut zu machen.

------------- nie mit DefMa-Leuten kollaborieren

Und ansonsten: Die „Täter_innen“ die mir geschrieben haben, also die Szene-Beschuldigungs-Kampagnen-Opfe – ihr macht durchgehend genau das, wo die DefMa-Leute von behaupten, dass das vergewaltigte Frauen in der „linken Szene“ permanent tun würden: Zwanghaft die Schuld bei euch selber suchen und euch ein absurdes schlechtes Gewissen einrede.

Diese Art von “Selbstkritik” und die eigene (männliche) Gewalt-Prädisposition zu “reflektieren” und “Männlichkeits-Kritik” zu üben usw.. das macht euch nicht zu besseren Menschen.

Im Gegenteil: Das haben bei den Maoisten etc. auch immer alle gemacht.. und in den Klöstern. Wenn man bösartig absurd beschuldigt, bestraft, geächtet wird etc.. dann ist es keine Tugend den Aggressoren Recht zu geben und falsche Schuldeingeständnisse zu liefgern und sich selber pathologische Schuldgefühle einzupauken.

Lest die DefMa-Texte: Diese Leute (die das schreiben und verteilen) sind keine guten Menschen. Es gibt keine Rechtfertigung mit denen (politisch) zu kollaborieren.

Ihr legitimiert die damit und erst das macht euch schuldig.

Wenn dir von solchen Leuten Vorwürfe gemacht werden, dann bringt es wenig sich Ewigkeiten selber zu fragen, ob diese Vorwürfe wohl berechtigt sind.

Sie sind nicht mal ernst gemeint.

Wenn jemand dich als Vergewaltiger „outen“ will.. also wenn diese Person es ernst meint wird sie sicher nicht sagen „Er hat mich vergewaltigt und ich will definieren dürfen, was eine Vergewaltigung ist und zwar fand ich es voll unangenehm mit ihm.“

Ich meine, gemeldet hat sich jetzt schon einer bei mir, der wegen „Fremdgehen“ zum „Täter“ erklärt wurde.

Und ja: Meine 3 Beschuldigerinnen sind eigentlich auch voll ok und gute Menschen und ich hätte denen sowas nie zugetraut. Und das ganze jetzt macht sie auch nicht zu Monstern oder so. Aber auch okeye Leute können mal auf ganz assige Ideen kommen. Ja, auch deine aktuelle (feministische) Freundin, Affäre usw…

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Diese Ganze Sache hat so viel wirklich sexistische Noten. Dass die Frau immer ein Opfer ist und immer ein ewiges Recht hat zu klagen. Über ihren Mann zu klagen, der sie nicht glücklich gemacht hat, was seine Pflicht war.

Auch der Vorwurf der einen, ich hätte es “ausgenutzt”, dass sie (wir beide) beim Sex betrunken waren. Als ob ihre Libido meine nicht weit in den Schatten stellen würde (was ich ihr und sonst jede_m ja wünsche.). Jetzt speziell durch die ganzen Psychophamaka kann und muss ich mich schon fast als Asexuell identifizieren. Und ganz jung bin ich ja auch nicht mehr.

Wie auch immer, dass sind so altertümliche Geschlechterrollen-Vorstellungen, die auch bei euch sicher sicher der/dem einen oder Anderen aufgefallen ist.

Das hier ist ein sehr schönes Buch zu solchen Dingen. Ich hoffe es erscheint auch nochmal auf Deutsch.

Unwanted Advances: Sexual Paranoia Comes to Campus von Laura Kipnis https://www.amazon.de/dp/178873257X/ref=cm_sw_r_tw_dp_U_x_QGynEbW013JMS

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Abgefahren ist auch folgendes: Vor 8 Jahren, also als ich grade 30 war.. hätte mir jemand sowas erzählt, ich hätte gedacht, dass hätte sich jemand ausgedacht wer den Feminismus schlecht machen will.

Ich hätte auch jederzeit ohne irgendeinen Zweifel gesagt, dass es beim Feminismus darum gehe Frauen zu stärken und nicht darum Männer fertig zu machen. Oder einfach dass Falschbeschuldigungen ein Grundpfeiler des feminismus in der Linken Szene ist. Der “real existierende Feminismus”.

Ich hab hoffentlich irgendwann nochmal die Energie dafür etwas mehr dazu zu schreiben, wie diese DefMa-Feminismus-Sekten manipulativ mit Begriffen umgehen. Wie das bei Sekten übrigens sehr üblich ist.

Es sollte schon aufmerksam machen, wenn so Bücher erst mit einem Wörterbuch, Glossar, Begriffslexikon anfangen in denen dann Bedeutungen für Begriffe festgelegt werden sollen. Oder Am Ende wie in der Broschuere ASISM4.. aber irgendwo haben das alle Broschüren.

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Noch etwas, was mich sehr beschäftigt. Eine derjenigen, die in dieser Sache tief involviert war (nicht eine der 3 Anklägerinnen).. Die hat nach der Verschärfung der Gesetze zu Vergewaltigung 2016 große dramatische Artikel in der Zeit und im Tagesspiegel (und Siegessäule, glaube ich) veröffentlicht unter dem Motto „Endlich gilt: Nein heißt Nein“.. usw..

Ich denke, dass sie sich da echt in was rein gesteigert hat. Ganz rein faktisch ist es ja nun so, dass ich selber am ehesten sagen kann, dass an mir „Sexuelle Handlungen gegen meinen erkennbaren Willen“ vollzogen wurden.. schlicht nach dem Wortlaut des neuen Gesetzes.

Es ist ja nun so, dass das Strafrecht da nicht unterscheiden sollte zwischen Männern und Frauen und die einen per se härter bestrafen. Denke ich.

Ich habe überhaupt keine Lust jetzt zur Polizei zu gehen und Beschuldigerin Nr3 .. also Haftstrafe für sie zu fordern, weil sie „gegen meinen erkennbaren Willen sexuelle Handlungen an mir vollzogen hat“..

Die Tatsache, dass sie mir eine erfundenen Vergewaltigung angehängt hat hat mich ja offensichtlich viel viel härter getroffen. Und mein Leben für ein paar Jahre ruiniert.

Aber für all diejenigen, die diese Gesetzesverschärfung gefeiert haben sollten.. die bitte ich mal über diese Sache hier nachzudenken.

Ich denke es ist total falsch von mir keine Namen zu nennen. Also insbesondere bei denen, die bei solchen Thematiken öffentlich .. Propaganda betreiben.

Das gleiche betrifft natürlich auch Beschuldigerin Nr2, die ja auch sehr politisch “propagandistisch” disbezüglich aktiv ist. Und nebenbei „Sexualpädagogin“. Und das ist gruselig.

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Erfahrungsberichte von Sekten-Aussteigern haben mir etwas geholfen übrigends.

https://youtu.be/BXBLYEeF5vs

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Noch was: Ich denke es ist ein Problem, dass in so Polit-Gruppen und Kollektiven sich so ganz urwüchsig die schlimmen Leute immer erfolgreich an die Spitze setzen.

Ich meine nette Leute wollen eben überhaupt niemanden ausschließen, fertig machen etc.. und ich meine, lasst euch mal diese Email von der Tristeza auf der Zunge zergehen (unter den Links ganz oben).

Nur sehr wenige Menschen haben so menschen-verachtende Gedanken im Kopf wie die. Das müsst ihr mal realisieren leider.

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Also, genießt das Leben, genießt 2020. Seit lieb zueinander und lasst den Hass nicht siegen. .. und ich setzt dramatisch noch einen drauf: Für Freiheit, Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit muss die Tristeza boykottiert werden.

Grüße, Florian Merten

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 - - - - NACHTRAG

nachtrag zu Transformative Justice

ich hab jetzt gelesen, dass die Gruppe „Transformative Justice“ ihre „Arbeit“ aufgibt.. und nicht mehr existieren wird. Da könnte man jetzt finden, dass das ein Erfolg ud Grund zum feiern ist usw..

Aber es hätte mich wirklich viel mehr gefreut, wenn die sich mal gemeldet hätten.. und mal geschaut hätten, ob es nicht möglich sein könnte mit mir zu reden. Dass wir gemeinsam eine friedliche und zukunftsweisende Lösung finden. Für mich, die 3 Anklägerinnen und alle die da von dieser ganzen Scheiße.. die darunter leiden mussten und müssen.

Wenn ihr das hier ließt: Ja, ihr habt Scheiße gebaut. Ja, ihr helft niemandem und ja, ihr habt ganz fraglos Menschenleben auf dem Gewissen.

Und nein, eine „Definitionsmacht“ existiert nicht und hat nie existiert und .. ihr könnt so lange ihr wollt behaupten, dass grade Ihr berechtigt seit falsche Vergewaltigungs-Vorwürfe zu erheben. Nein, dürft ihr nicht.

Ihr habt es euch selber erlaubt, aber dass heißt nicht, dass es erlaubt ist. Es ist nicht erlaubt jemanden wissendlich falsch einer strafbaren Handlung zu bezichtigen. Ihr habt es euch selbst erlaubt, aber das geht so nicht.

Dass Ihr eine Definitionsmacht in so Sachen hättet, ist ein kranker Fiebertraum von dem ihr euch frei machen müsst, denn ansonsten wird das für euch vor Gericht enden. Und wenn ihr dann sagt, „aber wir haben bei Vergewaltigungen eine Definitionsmacht“, dann wird der Prozess sehr kurz sein.

Trotzdem bin ich jederzeit bereit mit euch zu reden. Und Ja: Dass ihr eigentlich nur das beste wolltet und es euch wirklich wirklich darum geht etwas gegen Vergewaltigungen zu tun, dass glaube ich euch nicht. Da könnt ihr gerne die beleidigte Leberwurst sein, aber ich glaube es nicht. Was immer an Ego oder Lebenssinn oder schlicht Macht-Gefühle ihr daraus zieht, es ist mir egal, ich scheiß drauf, ich denke nicht, dass eure Intentionen rein sind.

Wobei wir auch alle mal aufhören sollten so zu tun als ob diese Szene-Beschuldigungs-Kampagnen-Leute irgendwas wie ein Gewissen und moralischen Kompass haben. Die Broschüren die von denen geschrieben werden, lassen sich ja nicht totschweigen.

Und „Transformative Justice“ reden ja irgendwie rum, dass sie ganz in Geiste des „Definitionsmacht-Konzepts“ jetzt neue Wege ausprobieren wollen. Aber es ist ganz sicher nicht so, dass sie sich von den alten Texten distanzieren oder so. Sie empfehlen diese ganzen Texte.. also sowas hier eben

http://asbb.blogsport.de/2008/03/23/was-tun-wennas-braennt-zum-umgang-mit-sexueller-gewalt/

Sprich: Sie verstehen nicht warum Leute sie so schlimm finden.

Bzw. wollen sie das DefMa-Konzept um ein erzwungenes Schuldeingeständnis plus Psycho-Sekten-Transformations-Therapie erweitern.

Letztlich ist das einfach noch viel viel kranker als die einfachen Falschbeschuldigungs-Kampagnen.. Jetzt sollen deren Opfer (die „Gewaltausübenden Personen“) auch noch gestehen und darüber reden, wie krank und kaputt sie sind und wie sie sich besser wollen.

Das hat sowohl was von katholischer Beichte als auch von stalinistisch-maoistischer Umerziehung.

https://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/was-tun-bei-sexualisierter-gewalt-detail

Egal: TA, wenn ihr meinen Standpunkt und meinen Ärger und meine politische Ablehnung einfach akzeptieren könnt, dann können wir reden und zusammen finden.

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-- NACHTRAG 2

Wer hat denn überhaupt die Definitionsmacht? Ich auch? Ich hab auch eine Freundin, die sich von der Tristeza verbal vergewaltigt fühlt.. Ich meine der Vorwurf gegen mich ist doch „verbale Vergewaltigung“, oder? .. Inzwischen weiß ich ja auch, dass das wirklich für euch einen legitimen Vergewaltigungs-Vorwurf darstellt. (Ein paar Leser_innen werden das jetzt nicht glauben und ein paar werden wissen, dass das der Fall ist).

Wie dem auch sei: Ich habe ja nun ganz ehrlich und reinen Gewissens 2 Frauen in meinen Texten den Vorwurf gemacht sich mit physischer Gewalt ihren Sexualpartnern aufzudrängen.

In dem Fall wo ich von meiner Ex vergewaltigt wurde .. da ist hoffentlich klar, dass ich das nur so sage um eine Pointe zu machen.. nein, das alles war vollkommen ok. Und sie soll bitte jetzt keine sexuellen Unsicherheiten dahingehend entwickeln.

Wir sind doch alle schon so verklemmt genug. Es ist so leicht es zu skandalisieren wenn jemand beim Sex mal etwas .. gewagtes macht und initiativ ist.. und manchmal gefällt es nicht.. so wie mir das da nicht gefallen hat.

Aber so eine Art von Strenge gegenüber sich selbst und dem/der Partner_in.. Das kann es nicht sein, dass wisst ihr alle. Das weiß jede_r die/der mal ein paar glückliche sexuelle Erlebnisse hatten.

Bei der anderen Vergewaltigerin hab ich es ja nur aus zweiter Hand, aber da war das wohl was ernstes.

Der Punkt ist: Das ist doch alles nicht so schwer. Ihr wisst doch alle, dass das etwas ist, womit man anders umgehen muss.

Es ist keine Tugend der/die Person sein, die am aller aller strengsten mit sich und anderer Leute Sexualität ist.

 Der/die aller aller strengste zu sein.. heißt nicht wirklich gut zu sein.

Moralische Härte und sich und anderen für alles mögliche ein schlechtes Gewissen einzuprügeln, macht einen nicht zu einer besseren Person. Im Gegenteil. Denn so einfach ist die Welt und das Leben nicht und dass wisst ihr alle.

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Grüße, Florian Merten

Post zu bzgl Polizei

2018 – Also im Sommer 2018, jetzt vor 2 Jahren hab ich mich meinen Eltern und anderen mit meiner Problem-Story offenbart. Dann 2019 einer größeren Öffentlichkeit. Ende 2019 hatte ich knapp 5.000 Aufrufe der Dokumente und auf dem Blog. Weiß nicht in wieviele fleißige Leser sich das übersetzen lässt. Ich denke mal über Tausend bestimmt.

Anfang 2018 hab ich an ca. 20 Leute eine Reihe manischer Emails geschickt. In denen hab ich alle möglichen Leute beschimpft und gedroht die Tristeza-Leute und sonstige Polit-Idioten so richtig absolut fertig zu machen. Ich hab mich sicher „im Ton vergriffen“, aber gut. Ich denke mal, wenn man mich, die Umstände und sonstiges nicht so gut kennt, hätte man das als ernste Gewaltandrohung verstehen können. Aber 1) hab ich nicht das Gefühl als Einzelperson mich irgendwie einer physischen Ausseinandersetzung mit den betreffenden post-autonomen Kollektiven stellen zu wollen. Und 2) selbst wenn, dann hätte ich es nicht per Email angekündigt.

Die Jahre 2016-2018 hab ich bei meinen Eltern im Wohnzimmer auf der Sofa-Couch gelebt. Also bevor ich dann zum Glück über den „Sozialpsychiatrischen Dienst“ ein Zimmer als „Betreutes Wohnen“ bekommen habe.

Die Wohnung von meinen Eltern ist wirklich eher winzig. Also Küche, Bad, Wohnzimmer und Schlafzimmer (von denen beiden). Sowohl mich als auch die beiden kann man nun ohne Zweifel in Deutschland der Unterschicht zurechnen. (Darum ärgert mich auch sowas wie wenn die RLS mir empfiehlt in dieser Beschuldigungs-Sache doch einfach einen Anwalt zu nemen.).

Wenn meine Eltern Abens ins Bett gegangen sind hatte ich das Wohnzimmer dann immer noch etwas für mich und dann hab ich es eben irgendwann geschafft, an eben 20 Leute oder so eine Reihe von Emails zu schreiben. Und eben so Sachen gesagt, wie dass ich diese Polit-Kneipen Leute dafür werde bluten lassen usw.. das war (selbstverständlich) nicht wörtlich gemaint und auch sonst eher ein Ausdruck verzweifelter Wut.

Auf jeden Fall kam dann einige Stunden später so eine Art Sonder-Einsatz Anti-Terror-Kommando in das Haus und in die Wohnung meiner Eltern gestürmt. Wo ich dann schon auf dem Sofa geschlafen hatte.

Ich gehe davon aus, dass die Leute von „Trasformative Justice“ oder halt eine sonstige von diesen DefMa-Feminismus-Gruppen die Gerufen hatte da. Oder die Tristeza-Leute oder sonst wer. Also irgendwelche „Autonomen“ oder „linke Szene“-Leute oder sonst wie haben mir und meinen armen Greisen Eltern da ein SWAT-Team ins Haus geschickt.

Den hab ich dann ein bisschen Erzählt, was Sache wer und sie sind dann wieder gegangen. Etwas später hab ich dann Post von einer Staatsanwältin und Kriminalhauptkommissarin bekommen. Die haben zumindest meine Aussage akzeptiert, dass ich keinen Terror-Anschlag auf die Tristeza oder sonst wen da vorhatte oder angekündigt hätte.

Ich hab sie dann gefragt, ob die Person, die mich da angezeigt hatte Ihnen (Polizei und Staatsanwaltschaft) auch die Emails gegeben hätte. Und ja, das lag denen alles vor. Die Namen, die Emails von der Tristeza der ganze Kram. Die Person, die mich da angezeigt hatte, hatte denen also schon alles gesagt.

Ich hab dann etwas später dieser Kommisarin eine Email geschrieben, dass ich jetzt die Tristeza wegen deren Behauptungen anzeigen wolle. Da hat sie dann irgendwie abgeblockt und hat geschrieben, dass ich mich damit an die nächste Polizei-Wache wenden solle. Aber dass sie auch keine Straftat gegen mich als gegeben sehe.

Was ich auch noch zumindest erwähnenswert finde, ist dass es auch keine Untersuchung wegen Verdacht gegen mich in Sachen „Vergewaltigung“ gab. Also die Email der Tristeza lag denen ja vor.

Es gibt da jetzt natürlich 2 mögliche Erklärungen. Die eine wäre, dass dieses Defma-Ding der Berliner Polizei schon bekannt ist und sie wissen, dass ein Linke-Szene-„Vergewaltiger“ fast mit sicherheit ein unschuldigt Beschuldigter ist. Zumindest niemand bei dem ein „Anfangs-Verdacht“ gerechtfertigt ist.

Aber ich glaube viel eher, dass diese DefMa-Frauenbewegungs-Sekten einen sehr engen Draht zur Polizei haben. Das hatten sie wenn man der Literatur glauben darf ja schon immer.

Jedenfalls hab ich ansonsten tatsächlich nicht mit der Polizei geredet. Ich hatte das vor einem Jahr sicher eher vor als jetzt. Aber die Sachen die ich jetzt vor einem Jahr geschrieben habe, die waren auch sehr aufgeregt. Also ich war da sehr aufgeregt. Und jetzt beim nochmal lesen ist mir aufgefallen, dass ich da mehr von Polizei und sonstwas rede, als ich dann wirklich gemacht habe. Und vermutlich bleibt es auch dabei.

Der aktuelle Anlass für mich das hier zu schreiben ist Folgender: Vor ner Weile hat mir so ein edgy „Anarchist“ gesagt, er würde nicht mit „Leuten abhängen die andere bei dem Bullen verpfeifen“. Das ist schon Lustig irgendwo. Also ich meine, das ist natürlich eine von diesen Phrasen die Leute sagen, die nciht zugeben wollen, dass sie hörig und gehorsam den „Szene“-Oberen hier gegenüber sind. Und dass wenn die About-Blank, K-Fetisch und Tristeza-Kollektive den Kontakt mit mir verbieten dann natürlich gehorsam sind. Sowas muss sich ja für „Anarchisten“ auch etwas komisch anfühlen.

Jedenfalls haben die Berliner Antifas und Autonomen mir und meinen greisen Eltern das SWAT-Team ins Haus geschickt. Kann ich zu den vielen absurden Dingen hinzu-addieren die mir so im Leben passiert sind.

Florian Merten 18-April-2020

Zu Jungle World/ Bettina Wilpert  7-Juni 2020

https://jungle.world/artikel/2020/23/sanktionen-allein-helfen-nicht

Kommentare die ich spontan bei FB dazu gepostet habe. Es ist ein bisschen meta aber bestimmt ehrlicher als dieser Artikel da selber.

 # 1

Sie und andere Ideolog_innen einer selbsternannten (üblicherweise anonymen) Szene-Sexual-Justiz tun auch alles es immer so zu drehen, als wären Vorwürfe immer richtig und gut. Und der Beschuldete tatsächlich schuld. Weil sie es so sagen.

Und abwechselnd argumentieren sie für überdreht autoritäre moralische Maßstäbe - nach denen eh alle Menschen schuldig wären. Und ansonsten argumentieren sie, dass die Beweilast ja eh nicht bei Ihnen zu liegen hat.

Was das "links-Sein" betrifft hab ich das Gefühl, dass die gesammte scheiß "Szene" echt wieder bei Kapitel 1 anzufangen hat.

Weil irgendwelche "autonomen Kollektive" oder sonstige "Szene"-Autoritäten auf irgendwen zeigen und ihn (oder auch sie) zum Verbrecher und Ausgestoßen erklären (oder zum Fall für eine feministische Umerziehung). Da drauf einzusteigen ist reaktionär, autoritär und nichts was für eine linke Person in Frage kommen kann. Punkt.

Und dieselben Leute bieten sich dann dafür an diese moralische, feministische, anti-patriarchale Erziehung zu übernehmen. Die Leute, die an sich selber so was von absolut keinen politischen/moralischen Standard haben. Von so Leuten ist nichts zu lernen, ausser wie man sich und seine Mitmenschen quält.

mehr dazu hier (meine persönlichen Erfahrungen)

 # 2

Diese ganzen neuen "Konzepte" sehen sich ja in Tradition des "Definitionsmacht-Konzept" … Und wollen (anscheinend) zukünftig einen humaneren Umgang mit ihren "Tätern" sagen wir mal neutral "Beschuldigten" betreiben. Aber da hat der OP schon recht… Das ist keine Lösung.

Ich finde den Begriff "Täterschutz" in diesem Zusammenhang absolut daneben aber Richtig ist ja, dass bei einem wirklichen Vergewaltigungs-Fall es nicht angebracht wäre, so ne komische Sache da abzuziehen mit "drüber reden" usw… und wenn dann nur von echten Psychologinnen in einem professionellen Setting … Also, das ist einfach nichts für (zt jugentliche) Polit-Aktivisten… und selbsternannte Expertinnen.

Nun kommen wir aber zur schwierigen Wahrheit Nr2 und die ist, dass solche "Täter-Vorwürfe" in der "linken Szene" ziemlich inflationär rausgehauen werden. Und das nicht erst seit Gestern.

Die wurden und werden nicht zur Polizei getragen, weil sie (auch nach neuiem Recht) einfach keine Straftat sind. Und das sollte so bleiben. Will sagen: Unehrlich ist es so zu tun, als wäre die Polizei/Anzeige in der linken Szene bis jetzt die Normalität und jetzt würden diese … ich sag mal "Ideolog_innen einer Linke-Szene-Sexual-Justiz" den "Tätern" (u.A. mir) die Polizei ersparen. Das ist nicht ehrlich.

In deren alten Standart-Buch "Antisexismus ReLoadet" ist von der bürgerlichen Justiz nur in dem Sinne die Rede, wie man verhindert, dass der Beschuldigte eine Anzeige wegen Verleumdnung einleitet.

 # 3

Kommentar zu einer Besprechung ihres Buches (anderswo)

Zu Bettina Wilpert… "Nichts, was uns passiert" … also mir ist sowas passiert. Und sie ist in der Sache nicht hilfreich

Sie (Wilpert) ist da einfach nicht ehrlich, wie verbreitet und fies das ist… Weil es halt so ne Sache von total überdreht radikalisierten feministischen Sekten ist … die einfach davon leben… Wenn es mal so wäre, dass sie sagen müssten "Wie schön, keine Frau die wir kennen wurde dieses Jahr vergewaltigt." Dann hätten sie plötzlich nichts zu tun… Will damit sagen: Es ist nicht, wie sie es darstellt, dass es da keine niederen Beweggründe bei den Vorwürfen gibt… die gibt es bei diesen Sachen in der "linken Szene". Meiner Meinung nach. (Verschiedenste. Das war nur ein mögliches Beispiel.)

Mein Konflikt mit RLS seit 2020

2020 Emails zwischen mir und Mitarbeiter:innen der RLS

25-01 - Ich an Leute der RLS

Betreff: auf ein schönes 2020

Hallo Frau S*** und Mitarbeiter_innen der RLS,

ich denke ich bin nicht mehr im RLS-Intranet. Also ich bekomme keine Mails mehr und kann mich da nicht einloggen.

Ich hab zu diesem Linke-Szene-Vorwürfe-Thema im Sommer ja allen eine Email geschickt. Das ist dann wohl eine Reaktion darauf gewesen.

Bin ich nicht so einverstanden mit, aber ok.

Sie hatten mir diesbezüglich damals ja eine Email geschrieben, die hab ich erst später gelesen, weil sie an meine yahoo-Adresse ging.

Meine Frage ist: Werde ich bezüglich Verteiler und Intranet in absehbarer Zeit wieder freigeschaltet?

Wenn Sie oder jemand anderes von der RLS mit mir nochmal über das alles reden will oder sowas, dann bin ich auch sehr offen. Ich habe einiges gutes Feedback bekommen von Leuten die fanden, dass es wichtig und richtig war, das öffentlich zu machen.

Ich hoffe Leute lernen daraus. Ich denke nicht, dass die ganze Sache irgendwem geholfen hat oder hilft. Ich finde es auch sehr schade, dass sich weiterhin keine der beteiligten Gruppen melden oder öffentlich äußern will. Politisch ist das ganze das mieseste was mir mit meinen Polit-Freunden je untergekommen ist. So ziemlich zumindest.

Ich bemüh mich in der ganzen Angelegenheit nicht zu sauer und aufgeregt zu sein. Aber ich hab da schon einen relativ klaren Standpunkt, auch grade im politischen Sinne, nachdem ich da zukünftig mit umgehen werde.

Ich finde im Übrigen, dass es nicht dumm gedacht war von mir, mich da an Sie zu wenden (2018). Ich verstehe, dass sie sowas nicht gerne machen möchten, aber Sie sind in einer institutionellen Position in der Sie sich da hätten als Vermittlerin anbieten können. Und es auch von mir aus natürlich immer noch gerne machen können.

Viele Grüße und frohes neues Jahr,

Florian Merten

PS: Die Texte, die ich bei Ihnen und anderweitig öffentlich gemacht hab, sind weiter hier zu lesen: http://bit.ly/FBDF-GDOrdner

Und Kontakt:

florianxmerten@gmail.com

(meine yahoo-mail-adresse checke ich nur sehr unregelmäßig/selten)

27-01 - K.S. an Mich

Lieber Florian,

es gab ja einen sehr intensiven Mailverkehr zwischen Dir, mir und anderen Mitarbeiter*innen der RLS. Ich hatte Dir auch geantwortet, dass wir nicht in der Lage sind, Dich in dieser Angelegenheit zu

unterstützen.

Da Du dann auch das Intranet für Deinen „Feldzug“ genutzt hast und sich die Beschwerden häuften, haben wir Dir den Zugang zum Intranet gesperrt.

Dieses ist als Kommunikationsmedium zischen uns und den Stip. gedacht, nicht als Ort einer Debatte.

Wie schon damals gesagt kann ich Dir nur raten, Dir anwaltliche Unterstützung zu suchen; ich bin als Vermittlerin hier wirklich nicht geeignet.

Beste Grüße

K***

27-01 - Ich an KS

Hallo K***,

das war jetzt doch keine Antwort auf meine Frage. Also wie lange Sie diese Sperrung aufrecht halten wollen. Ich finde es wirklich nicht angebracht, dass Sie das als einen Feldzug meinerseits bezeichnen. Insbesondere weil Sie als RLS ja durchaus mit Leuten zusammenarbeiten, die das sog. "Definitionsmacht-Konzept" propagieren. Und mit beteiligten Gruppen und Einrichtungen ja auch.

Ich fände es wirklich gut, wenn das jetzt nicht noch zu einem Konflikt zwischen Ihnen und mir führen muss. Aber im Grunde decken und unterstützen Sie Leute, die meinen ein politisch begründetes Recht zu haben Männern falsche Vergewaltigungs-Vorwürfe zu machen. Ich habe die Leute auffliegen lassen und dass die sich jetzt bei Ihnen deshalb beschweren glaube ich gerne.

Ich finde es eine vollkommene Frechheit, dass sie so tun, als hätte Ich hier den "Feldzug" gestartet. Ich werde mir vermutlich nicht anwaltliche Hilfe (wie sollte ich das auch bezahlen) suchen aber stattdessen noch sehr viel größere Öffentlichkeit.

Ich möchte nicht glauben, dass sie solche Gruppen wie das Tristeza-Kollektiv ernsthaft decken und schützen wollen. Ich hoffe wir können in der Sache irgendwie friedlich übereinkommen. Also zunächst mal was meine Sperrung im RLS-Intranet betrifft.

Grüße

Florian Merten

 01-02 - Ich an KS

Hallo K***,

Entschuldigung für meine Wortwahl. Ich meine das schon alles so, aber das hätte ich auch gut etwas sachlicher ausdrücken können.

Alles Gute, Florian

[xxx]

24-05  -  Ich an RLS  (Betreff: Mein Ausschluss bei RLS)

Hallo liebe Mitarbeiter*innen der RLS,

ich hatte Anfang dieses Jahres einen etwas enttäuschenden und unbefriedigenden EMail-Austausch mit K*** S***, den ich Ihnen als PDF in Anhang mitsende.

Zu dem Hintergrund (der vielen bekannt sein könnte):

http://florian.fashion.blog und https://florianxmerten.blogspot.com 

Wobei ich seit letztem Sommer einiges gekürzt und einiges Neues jetzt 2020 geschrieben hab.

Aber hier ihre Nachricht von diesem Januar:

Lieber Florian,

es gab ja einen sehr intensiven Mailverkehr zwischen Dir, mir und anderen Mitarbeiter*innen der RLS. Ich hatte Dir auch geantwortet, dass wir nicht in der Lage sind, Dich in dieser Angelegenheit zu unterstützen.

Da Du dann auch das Intranet für Deinen „Feldzug“ genutzt hast und sich die Beschwerden häuften, haben wir Dir den Zugang zum Intranet gesperrt.

Dieses ist als Kommunikationsmedium zischen uns und den Stip. gedacht, nicht als Ort einer Debatte.

Wie schon damals gesagt kann ich Dir nur raten, Dir anwaltliche Unterstützung zu suchen; ich bin als Vermittlerin hier wirklich nicht geeignet.

Beste Grüße

K***

Ein "intensiver Mailverkehr" zwischen mir und RLS-Mitarbeiter*innen hat in der ganzen Sache beim besten Willen nie stattgefunden.

Ich hatte 2018 Frau S*** die Umstände grob mitgeteilt und Sie gefragt ob Sie eventuell in der Sache gegebenenfalls vermitteln könnte. Sie hat damals abgelehnt, was ich enttäuschend fand, aber akzeptabel.

Es war auch nicht so gemeint, dass ich speziell Genossin S*** darum bitten wollte. (Tatsächlich hatte ich sie damals mit einer anderen RLS-Mitarbeiterin verwechselt gehabt, ist aber auch irrelevant.). Ich fand, das Ihr von der RLS da gut mal "die Rolle der Erwachsenen" spielen könntet und jemand von Euch eine Mediation machen könnte. Das hätte ich meiner "Gegenseite" gerne angeboten und vtl. überlegt es sich ja noch wer von Euch. Ich verstehe auch nicht warum das von Genossin S*** so kategorisch abgelehnt wurde.

Sie hat 2018 mir dann empfohlen das alles "auf sich beruhen zu lassen". Ich habe ihr damals gesagt, dass das absolut nicht in Frage kommt. Ich weiß auch nicht inwiefern das ein guter Ratschlag

gewesen sein sollte. Ich werde da sicher nochmal sehr viel zu schreiben und verzichte darum hier jetzt einmal drauf. Aber so schlimme Polit-Sachen auf sich beruhen zu lassen hilft einfach niemandem. Außer Leuten die in einer Linken eh nichts verloren haben.

Was die "anwaltliche Unterstützung" angeht. Ich lebe von Invaliden Rente in "Betreutes Wohnen" und befinde mich in Privatinsolvenz. Ich kann mir sowas nicht leisten. Und sowieso: Das alles ist kein juristisches Problem, sondern in erster Linie ein "politisches".

Zu Folgendem Punkt:

Da Du dann auch das Intranet für Deinen „Feldzug“ genutzt hast und sich die Beschwerden häuften, haben wir Dir den Zugang zum Intranet gesperrt.

Ich habe damals jeweils eine Mail über jeden RLS-Verteiler geschickt. Frau S*** schrieb mir 1-2 Tage später ich solle dies unterlassen. Nun, ich hatte bereits Alles verschickt, ich hatte nicht vor mehr zu schicken. Ich möchte nur ganz klar feststellen, dass ich mich über keine Bitte oder Ansage Ihrerseits oder mir bekannter Intranet-Regeln hinweggesetzt habe.

Eine begrenzte Sperrung finde ich Ok. Ich war ganz damals offenkundig aufgewühlt. Von daher wäre eine zeitlich begrenzte Sperrung nachvollziehbar. Aber so wie das jetzt hier geendet hat finde ich das alles schon schräg. Ich finde das fehlende Verständnis von Genossin S*** auch wirklich enttäuschend.

Und ich finde es von Euch als RLS auch wirklich enttäuschend, dass Euch da nichts anderes einfällt als mich bei Euch rauszuwerfen. Weil sich "die Beschwerden häufen". Gottogott.

Ich finde Ihr habt eine Verantwortung für "die Linke". Das macht ganz bestimmt nicht immer nur Spaß. So wie das mit/zwischen Euch und mir hier die letzten 2 Jahre gelaufen ist, ist das nicht gut.

Also lasst mal was Erfreuliches von Euch hören. Wenn Ihr mich jetzt tatsächlich einfach unbefristet rausgeworfen habt bei Euch, dann

informiert mich doch auch richtig formell darüber. Und über die Gründe.

Viele Grüße, Florian Merten

florianxmerten@gmail.com

2021 : Eskalation mit RLS

Email an "RLS-Intranet-Liste"

(Juni 2021)

Meine (erste) Email an "RLS-Intranet 2019 Email-Adressen-Liste" (Juni 2021)

[.....]

Hallo liebe Leute von und bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung,

In den letzten Jahren und jetzt zuletzt vor etwas über einem Jahr gab es ein paar elektronische Kommunikationsvorgänge zwischen mir und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Ich denke, dass ich von deren Seite nicht korrekt behandelt wurde. In jedem Fall was das Ende der Kommunikation betrifft.

Im Anhang findet ihr zwei PDF-Dateien. Dort sind die E-Mails von 2020 zu lesen. Einige von mir und die letzte, die ich von einer Person bei RLS bekommen habe.

Ich schicke das an Euch zur allgemeinen Kenntnisnahme.

Es geht bei der Sache um den Vorfall, dass ich im Jahr 2014 seitens einiger "Feminismus"-AktivistInnen aus dem Dunstkreis von "Wildwasser eV" und der Berliner (ex-) "Frauenbewegung" diverser Sexualstraftaten bezichtigt wurde (böswillig und vorsätzlich fälschlich).

Ohne dass ich eine Ahnung davon hatte, wurde ich dann 2014 offensichtlich auf der "Konferenz Antisexistische Praxen" als "Vergewaltiger" präsentiert, der dank jener Feminismus-Gruppen zur Rechenschaft gezogen wurde.

Ich befürchte 2016 auch im Zusammenhang mit der Sexualstrafrechtsreform instrumentalisiert worden zu sein.

Sehr sicher bin ich mir allerdings, dass ich dazu instrumentalisiert wurde um staatliche und private Fördergelder für diese Gruppen abzugreifen.

Während die Rosa-Luxemburg-Stiftung mich 2020 faktisch aus dem Alumni Programm ausgeschlossen hat, förderte die RLS dann Veranstaltungen von diesen schwerst reaktionären Leuten. Ohne jetzt groß recherchiert zu haben wäre da eine Veranstaltung im "about:blank" zum Thema "Sichere Räume", oder "Keine sicheren Räume". Dort traten Leute auf wie Kim PossterBilke Schnibbe und Jeja Klain. Also Leute überdeutlich diesem politischen Spektrum von "Defma" zuzurechnen sind.

Das finde ich zumindest einseitig mir gegenüber. Ich möchte niemanden bei der RLS unterstellen mir als Mann irgendwelche Grundrechte aberkennen zu wollen aber... (für diesen Satz fällt mir gerade kein sinnvolles Ende ein).

Die drei genannten Referent_innen sind ja publizistisch wohl schwer aktiv. Ich würde mir wünschen, dass einige Leute sich mal etwas mehr deren Texte zu Gemüte führen. Auch wenn das alles total blödsinnig und gestört ist, was die schreiben. Ja, ich lese auch lieber gute spannende Texte die mir interessante Gedanken eröffnen. Nur leider betreiben sie ihren beängstigenden Sexual-Psycho-Sekten-Kram nunmal nicht im privaten sondern gefördert durch die RLS als politisches Programm.

Nicht zuletzt fühlen sie sich dann noch legitimiert solche falschen "Tätervorwürfe" zu verbreiten, wie etwa mich betreffend.

Diese Leute haben kein Mandat und keine Legitimierung so etwas zu tun. Nun führt allerdings so etwas wie eine Förderung durch RLS (und in dem Fall ja auch [H Böll]-Stiftung) leider dazu, dass sie sich und ihren Anhängern einreden können, so ein Mandat zu haben.

Die von mir zu dieser Sache in den letzten zweieinhalb Jahren veröffentlichten Texte sind hier zu finden:

https://florianxmerten.blogspot.com

https://florian.fashion.blog

https://v10r14n.blogspot.com

Ich habe seit 2019 einige sexuell explizite Stellen noch herausgenommen. Die Stellen an denen ich beleidigend geworden bin, habe ich belassen.

Zum Einen, weil sie mir nicht leid tun. Zum Andern, weil betreffende Person erwachsen genug sind, das abzukönnen.

Drittens, weil diese Texte so wie sie da auf dem Blog sind ja auch den Zweck haben die ganze Angelegenheit zu Dokumentieren. Bzw. eben meine Unschuld und deren Schuld zu beweisen.

Denn genau: Dass ich beschuldigt wurde, macht mich nicht schuldig.

Also dann viele liebe Grüße,

Florian Merten

Anmerkungen, Nachtrag:

- Meine richtige E-Mail-Adresse findet sich auf den Blogs.

- ich schicke dies an eine Liste von 2000 E-Mail-Adressen die ich 2019 mir aus dem RLS Intranet kopiert hatte. Ich hatte damals schon ein schlechtes Gefühl bei der RLS.

- Wegen "doppelt hält besser" schicke ich diese E-Mail eventuell 2 mal im Abstand von ein paar Wochen. Geschrieben ist dies alles am 1. Juni 2021. Gesendet automatisch.

- ich empfehle von spontanen Antworten auf diese E-Mail abzusehen. Wer etwas wirklich wichtiges dazu sagen möchte sollte mir einfach erst in vier Wochen schreiben.

Post von RLS-Anwalt  an mich-

 (2021-06) (OCR)

Rosa Luxemburg Stiftung.. Merten  

Sehr geehrter Herr Merten,

Unter Versicherung ordnungsgemäßer Bevollmächtigung zeigen wir an, dass wir die Rosa Luxemburg Stiftung rechtsanwaltlich vertreten. Unsere Mandantin hat uns eine von Ihnen verfasste E-Mail vom 02.06.2021, 20:05 Uhr, mit dem Betreff: „Defma, Feminismus und mein Ausschluss bei der RLS" zur rechtlichen Überprüfung weitergeleitet. Hintergrund unserer Beauftragung ist nicht nur der Inhalt dieser E-Mail, sondern insbesondere der Umstand, dass Sie diese E-Mail wiederholt an ca. 2000 (ehemalige) Alumni und Stipendiat*innen der Rosa Luxemburg Stiftung versendet haben. Die E-Mail-Adressen von diesen Stipendiat*innen haben Sie bereits im Jahr 2019 unberechtigterweise aus dem Intranet der Rosa Luxemburg Stiftung entnommen und verwenden diese E-Mail-Adressen nunmehr weiter, ohne von den Adressen-Inhabern und/oder von unserer Mandantin hierzu berechtigt worden zu sein. Einen Tag später haben Sie die identische E-Mail noch über einen anderen großen Stiftungs-Verteiler verschickt; auch hier bestand weder die Einwilligung der Empfänger noch der Rosa Luxemburg Stiftung. Vorweggenommen teilen wir mit, dass unsere Mandantin uns zwar beauftragt hat, sämtliche notwendigen rechtlichen Schritte gegen Sie aus dem vorgenannten Vorgehen zu prüfen und notfalls auch (gerichtlich) durchzusetzen. Unserer Mandantin ist aber in erster Linie daran gelegen, die Angelegenheit ohne die Einschaltung von Gerichten mit Ihnen persönlich zu klären. Dieser außergerichtliche Klärungsversuch soll insbesondere vor dem Hintergrund geschehen, dass unsere Mandantin Verständnis dafür aufbringen kann, dass Sie sich durch den Ausschluss aus dem Intranet der Stipendiat*innen und die Ablehnung der Unterstützung für eine rechtliche Auseinandersetzung mit Personen der Defma persönlich ungerecht behandelt oder benachteiligt fühlen können. Dass aus einer derartigen persönlichen Enttäuschung heraus manchmal etwas impulsive Handlungen folgen, ist nur menschlich. Unsere Mandantin trägt Ihnen persönlich diese menschliche Empörung auch nicht nach. Auf der anderen Seite muss unsere Mandantin aber auch ihre Stipendiat innen und selbstverständlich auch sich selbst vor Diffamierungen und Verzerrungen schützen. Es entspricht schlicht nicht einem ordentlichen Umgang miteinander, bei einem Problem mit der Rosa Luxemburg Stiftung wütende E-Mails an einen großen Verteiler aus allen Stipendiat*innen zu schicken. Erst recht wird sich die Rosa Luxemburg Stiftung durch eine Stimmungsmache gegen sie nicht erpressen lassen. Im Gegenteil sind derartige E-Mails, wie von Ihnen kürzlich versandt, eher hinderlich, um mit der Rosa Luxemburg Stiftung einen konstruktiven Dialog zu führen. Unsere Mandantin hatte in den letzten Tagen, hervorgerufen durch ihre E-Mails, einige Mühe damit, empörte Stipendiat*innen davon abzuhalten, Strafanzeige gegen Sie zu erstatten, weil sie sich durch ihre Äußerungen in den E-Mails persönlich verleugnet, diskreditiert oder belästigt fühlen. Wie Sie sehen, bemüht sich die Rosa Luxemburg Stiftung (noch), Sie trotz der Vorwürfe gegen die Rosa Luxemburg Stiftung und trotz des erheblichen Ärgers, den die Rosa Luxemburg Stiftung durch Ihre E-Mails in den letzten Tagen hatte, zu schützen und Ihnen mit Verständnis zu begegnen. Unsere Mandantin ist bereit, diese Angelegenheit zu vergessen, wenn Sie es zukünftig unterlassen, E-Mails an einzelne oder gar an alle Stipendiat*innen der Rosa Luxemburg Stiftung zu versenden. Um den Ernst der Lage zu verdeutlichen, fordern wir Sie namens und in Vollmacht unserer Mandantin auf, die beigefügte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und im Original an uns zurückzusenden, wofür wir eine Frist bis längstens zum 21.06.2021, 12:00 Uhr, setzen. Sollte die Unterlassungserklärung binnen vorgenannter Frist nicht bei uns eingegangen sein, wird sich unsere Mandantin nicht weiter schützend für Sie einsetzen, sondern betroffenen Stipendiat innen raten, jeweils anwaltliche und gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Überdies wird die Rosa Luxemburg Stiftung dann auch eigener Unterlassungsansprüche durchsetzen und etwaige Strafanzeigen stellen. Wir gehen davon aus, dass es soweit nicht kommen muss und sind zuversichtlich, dass die Angelegenheit ohne eine weitere Eskalation in einem vernünftigen und würdevollen Rahmen geklärt werden kann.  

Wir konnten herausfinden, dass Sie sich derzeit in einem Betreuungsprogramm der [XXXX] befinden. Eine Abschrift dieses Schreibens werden wir an die Leitung des Projekts zur Kenntnisnahme schicken.

Mit freundlichen Grüßen

Plessow

Rechtsanwalt  

des [...] gegenüber der Rosa Luxemburg Stiftung, Straße der Pariser Kommune 8A 10243 Berlin

 Unterlassungserklärung Hiermit erkläre ich, Florian Merten, verbindlich, dass ich weder einzelne Stipendiat*innen der Rosa Luxemburg Stiftung noch alle Stipendiat*innen gemeinsam in einem Verteiler ohne deren vorherige Einwilligung weiterhin kontaktieren werde, insbesondere wenn dies geschieht wie mit E-Mail vom 02.06.2021, 20:05 Uhr, mit dem Betreff: „Defma, Feminismus und mein Ausschluss bei der RLS" (Florian Merten)

Meine Antwort zum RLS-Anwalt-Brief

2021-06

Mail 1:         Warum ich das nicht unterschreibe (Teil 1) 17. Juni 2021

Hallo liebe Leute von der RLS,

ich hab ja Post von Eurem Anwalt bekommen. Ich möchte diese Erklärung da wirklich nicht unterschreiben.

In dem Brief stehen eine Reihe Sachen mit denen ich so einfach nicht einverstanden bin. Das kann ich demnächst auch nochmal detaillierter Erklären.

Vor allem aber Folgendes. Ihr scheint ja sowas sagen zu wollen, dass wenn ich diese Erklärung unterschreibe, dass dann Ihr (oder einzelne Personen) mir irgendwelche verleumderische Lügen verzeihen wollt. Und mich nicht wegen diese Falschbehauptungen anzeigen wollt oder so.

Ich mache keine falschen Behauptungen und es liegt mir auch nichts daran irgendwem zu schaden oder sonstwas.

Wenn ich an irgendeinem Punkt etwas geschrieben habe, was nicht richtig ist, lasse ich mich gerne berichtigen. Ich bin ja nicht unfehlbar.

Ich möchte nichts tun, was sich irgendwie so auslegen ließe, als hätte ich etwas zu verbergen. Das was ich schreibe ist nichts als die Wahrheit. Ich wünsche mir sehr, dass diese ganze Angelegenheit transparent öffentlich aufgeklärt wird.

Ich denke, dass Leute gut beraten sind, mich nicht anzuzeigen und nicht zu behaupten, dass ich Lügen verbreiten würde. Weil sie sich dabei einfach selber in Lügen verstricken würden. Konsistent eine Unwahrheit zu behaupten ist ja nunmal gar nicht so leicht. Denke ich.

Zumindest will ich auch niemandem eine Rechtfertigung liefern in dem Sinne: "Dieser Florian verbreitet Lügen, aber er hat uns ja gebeten keine Anzeige zu erstatten und wir wollen ja nicht gemein sein.".

Ich sehe erst einmal keinen Grund, warum ich in den nächsten Monaten bzw in diesem Jahr nochmal an diese Liste eine Mail schicken sollte. Ich hätte Euch da gerne ein Versprechen gegeben, aber dieser Anwalts-Brief wirkt ein bisschen, als wolltet ihr mich reinlegen.

Für mich gibt es in der ganzen Angelegenheit aber keinen Zeitdruck oder so. Ich möchte Euch als RLS-Kollegium auch gerne einige Monate Zeit geben damit Ihr mal gemeinsam überlegen könnt, wie Ihr damit gut umgehen könnt.

Dieser Anwalts-Brief kam ja auch ein bisschen zu schnell, finde ich. Nehmt Euch gerne mehr Zeit.

Vielleicht schreibe ich in den nächsten Wochen noch was zu den Aussagen von eurem Anwalt. Aber jetzt wisst ihr zumindest schonmal, dass ich euch da zu dem aktuellen nichts unterschreibe.

Grüße, Florian Merten

Mail 2: Nachtrag 28.06. (zu Anwälte bei meinen Sozialarbeitern)

28.Jun 2021 -Nachtrag (zur Mail "Das Schreiben von Eurem (RLS) Anwalt") (28.Jun 2021)

Eure (RLS) Anwälte haben ja meine Sozialarbeiter angerufen und angeschrieben.

Machen Sie (Schwenke Schütz) das bitte zukünftig nicht mehr. Ich habe den [..]. Mitarbeiterinnen auch gesagt, dass ich Ihnen das schreibe. Und davon ausgehe, dass Sie sich daran halten.

Ich werde Ihnen allen (RLS sowie Ihren Anwälten) das hier und die Erste Mail die Tage nochmal unterschrieben per Post schicken.

Ich wünsche mir schon noch, dass diese Sache zu einem versöhnlichen Ende kommt.

Überlegt euch doch einfach mal sowas wie ein "Angebot" an mich.

Grüße, Florian Merten

2022:        weiter Mails Ich RLS

Ich an RLS Mitarbeiter:innen

2022-03

Hallo Leute von der RLS,

es ist jetzt März 2022. Ihr müsstet mir langsam wirklich mal was sagen, wie es jetzt weitergehen soll.

Im Sommer letzten Jahres habe ich dann ja noch eine (wohl persönliche) Email von Frau Schaefgen erhalten mit dem Betreff "Meine Sicht der Dinge".

Ich habe an Euch (RLS) und sie selbst damals ja geschrieben, dass ich vorerst keine persönlichen E-Mails von Ihr lesen möchte. Die besagte Email habe ich inzwischen auch ungelesen von meinem Rechner entfernt (Backups habe ich aber immer von allem).

Ich denke es wäre wirklich besser wenn andere Leute von der RLS mit mir mal über die Sache reden und wir einen unkomplizierten Weg vorwärts finden. Wenn Ihr als RLS möchtet, dass ich die besagte oder eine neue persönliche Mail von Frau Schäfgen lese, dann sagt bescheid, dann mache ich das wohl.

Lasst in jedem Fall bitte mal von Euch hören. Ihr hattet jetzt fast schon ein Jahr Zeit das ganze nochmal zu bereden.

Ich werde demnächst nochmal eine Rundmail an die 2000 Adressen schreiben wie letzten Sommer. Das ist auch unabhängig davon, ob Ihr mir jetzt doch noch entgegenkommt und wir mal reden und evtl. Lösungen finden. Und mich unter Druck setzen zu wollen mit irgendwelchen Anwälten usw. das lasst einfach mal bleiben.

Diese Mail und die bei-und-mit-euch von letztem Jahr sind jetzt auch über meine Blogs einzusehen. Ist ja nunmal nichts persönliches, sondern etwas, dass von berechtigtem Öffentlichem Interesse ist. [link] [link] 

Grüße, Florian Merten

Ich an "RLS-Liste"

2022-03

Betreff: Update Merten-RLS (DefMa Feminismus RLS)

Hey.

Letzten Sommer (2021) hat die RLS mir dann was (blödsinniges) von ihrem Anwalt zu schicken lassen. Das tu ich hier in den Anhang plus meine Antwort darauf (Auch von Juni 2021).

Auf meinen Blogs hab ich es seit Februar (2022) stehen..

www.florian.fashion.blog

www.florianxmerten.blogspot.com

Ich freue mich weiterhin über freundliche, sachliche und ernst gemeinte Mails. Ich freue mich auch schon sehr darauf in mittlerer Zukunft mit einigen von Euch ausgiebig zu reden. In real oder Zoom oder Telegramm, mal sehen.

Wenn Du mich beschimpfen willst oder sowas, dann spar dir das gerne. Ich hatte so eine Mail gelesen, wo ich als "hässlich" und psychich "krank" etc.. beschimpft wurde, die ist da auch irgendwo bei den Texten bei.

Ich habe kein Interesse an einer eventuellen Entschuldigung seinerseits. Er soll sich einfach nicht mehr bei mir melden und dann nehme ich das jetzt vom Blog. Im Anhang hier ist es ja noch.

Wie auch immer. Wenn Du mir was sachliches oder sogar freundliches schreiben willst, dann mach das am besten erst in 4 Wochen. Oder zumindest dann noch mal.

Wahrscheinlich schreiben mir in den ersten 2-3 Stunden ja doch wieder ein paar Leute .. wirres, uninteressantes Zeug. Wie der da z.B.. Ich werde evtl ein paar Tage lang Emails ungelesen löschen.

==========

Ein paar neue Sachen sind jetzt noch auf meinem GDrive (siehe Blogs) und im Anhang. Auch interessantes zu lesen. Wobei da vieles auf Englisch ist.

Die Berliner "Linke Szene" hält in der Sache (und bezüglich mir) ja auf eine gruselige Art und weise geschlossen zusammen;) .. "die Taz" war jetzt die einzige berliner Zeitung wo ich sofort überall, Facebook, Twitter usw. geblockt wurde. Aber auch sonst ist das alles reichlich seltsam.

Als allererstes hatte ich mich schon vor Jahren bei allen möglichen "Feministischen" Gruppen/Organisationen/Personen etc. gemeldet, weil ich davon ausgegangen war, dass die sich für mich einsetzen würden, weil sie so einen Scheiß ja sicher nicht gutheißen. Und den Tristeza-Leuten etc. mal richtig die Meinung sagen. Also alles, von Emma und Missy Magazin bis Sookee und M. Stokowski. Aber ich hab nirgendwo auch nur eine Antwort bekommen.

Ich glaube ich möchte bald mal sehr ausgiebige Gespräche mit einigen wirklich klugen Frauen führen (und ich weiß, dass bei den Empfängern hier ne ganze Reihe dabei sind). Bei dem ganzen.. sagen wir mal "organisierten Feminismus" in Berlin. Das ist alles reichlich psycho. Pseudo-Intellektuell. Vor allem.

Und schräg finde ich auch diese Ding mit den Männern da, also z.B. Kim Posster und Blue Doppe.

Also dieser Defma-Feminismus wird zu einem offensichtlich nicht unerheblichen Teil von sehr finster "Anti-Männer-Sexualität"(sag ich mal, mir fällt nix besseres ein).. also von "männlichkeitskritischen" Männern getragen.. während sie gleichzeitig nun echt nicht grade beliebt "bei den Frauen" sind (die Defma-Leute).

Echt schräg alles.

Reicht. Ich möchte es kurz halten. Sowas soll ja auch auf dem Blog stehen.

Heute ist der 26. März. Ich versende diese Mail automatisiert und stelle es wohl so auf Ende April ein.

Im Anhang ist auch ein Text, den ich bis dahin (evtl. nochmal gekürzt) an die RLS verschicken will. Vielleicht findet sich hier bei den Leser_innen ja am Ende sogar die eine oder andere, die jetzt zwischen mir und der RLS vermitteln würde.

Und ansonsten geht es mir doch langsam aber sicher immer besser.

Und ich glaube an Euch.

Ein paar Texte die mir grade besonders wichtig sind hab ich hier zusammengestellt:

https://florianxmerten.blogspot.com/2022/02/kurzfassung-bzw-auszuge-der-texte-2019.html

bzw.:

Und hier gibt es Videos, die ich grade sehr sehr spannend finde:

https://www.youtube.com/c/JacobinMag/search?query=liu

Grüße, Florian Merten

--->  Meine echte Email-Adresse findet sich auf den Blogs

.

2023:        Nochmal Mails Ich RLS

Email an RLS-Liste (2023-12)

[...]

------------------------------

Hallo.

Es ist jetzt Ende 2023. Ich wollte eigentlich schon etwas weiter sein jetzt.

Die RLS hat sich weiterhin nicht bei mir gemeldet. Aber ausgeschlossen bin ich bei denen weiterhin. Es ist jetzt wieder über ein Jahr vergangen, von daher erhoffe ich mir kaum noch was.

Ich will jetzt mal versuchen, eine:n Anwältin zu finden. Vlt kann mir ja wer von Euch dabei helfen. Speziell auch wie ich eine Finanzierung dafür finde. Die Frage bin ich noch nicht angegangen.

Ich hoffe, dass ich 2024 so weit bin, das alles undramatisch anzugehen.

(Und wieder einen kleinen Job zu bestehen. Vlt weiß ja jemand was.)

Aber hab versucht ein paar Videos für Youtube aufzunehmen. Das Resultat findet ihr auf dem Blog verlinkt. Bin vlt noch nicht ganz zurück auf der Höhe sowas zu machen.

Die RLS hat mir vor 2 Jahren ja angedroht, dass sie selber und paar Leute mich verklagen würden etc.. Also, die Sachen, die ich geschrieben habe, stimmen alle. Darum haben sie mich auch nicht verklagt. Bzw war das schlicht nicht ernst gemeint.

Diesen Anwaltsbrief von der RLS fand ich wirklich, ähm, die Höhe. Ich denke der spricht für sich.

So "schützend vor mich gestellt" hat sich die RLS nun wirklich zu keiner Zeit. (Siehe Anhang). Dieser Anwaltsbrief war mindestens ein Spielchen.. Und für mich Nicht-Juristen ist das alles schlicht Korruption.

Die damals (2014) Beteiligten scheinen damit auch nicht grade aufhören zu wollen. Also Ann Wiesental hat letztes Jahr dazu ein Interview in "Neues Deutschland" gegeben.

Und eine ehemalige Freundin/Bekannte schreibt seit ner Weile in Neues Deutschland auch über so Themen. Tanja Röckemann. Nah am Schwachsinn.

Denen beiden werfe ich zumindest mal vor, mit mir und ähnlichen Fällen ihre Karrieren weitergebracht zu haben. Die werden mir ja vielleicht auch noch solche Anwalts-Drohungen schicken in den nächsten Jahren. Werde ich verkraften.

Aber ja, wenn hier irgendwer mir juristisch beistehen will oder sonstwie. Melde dich gerne. Bitte. (Ich hab noch nie einen Anwalt gehab, glaub ich.) Und weitere Sorgen hab ich auch, aber ich halt es mal kurz.

Meine aktuell richtige Email-Adresse findet ihr auf de Blogs:

https://florianxmerten.blogspot.com/

https://florian.fashion.blog/

Diverses weitere dort. Bzw hier im Anhang.

Wenn Du fragst, gebe ich dir gerne meine Telegram-Adresse etc..

Und wenn mir nochmal jemand eine beleidigende oder aggressive Mail schreibt, schick ich die direkt an alle hier weiter.

Oder ich sag dir einfach, dass du doof bist. Echt jetzt.

Grüße, Florian Merten

(20. Nov. 2023)

 

Anhang

Lebenslauf Florian Merten (2022)

Geb.:   21. Okt. 1981 in Lengerich Westf.

2011 – 2022 (nach Studium)

Seit 2016:        Bezug von "Rente wegen voller Erwerbsminderung"

2012-2014:        Informatiker (meist Vollzeit) bei samoconsult GmbH in Berlin

Ab 2012:        Promotion an der HU-Berlin (Phil.) - inzwischen aufgegeben

2003 - 2011 (Studium an Uni Bremen)

2011:          Magister in Philosophie (HF1) und Informatik (HF2)  (Note 1,9)

[...]

1981 - 2001

1991 - 2001:         Münster, Deutschland

- Abitur an FWS Münster; Note 3,3

1988 - 1990:         Handeni, Tansania

1983 - 1986:         Catió, Guinea-Bissau

Geb.:   21. Okt. 1981 in Lengerich Westf. (Deutschland)

English 2019-2020 shortened (13P 4.300W) - Florian Merten

1) Some Emails from 2018 (translated german->english)

2018 – Short statement  to my former psychiatrist

now a few details for you: My problems started in 2009, when I lived in Bremen and had a short relationship with a woman from Berlin. From this relationship on I was severely depressed and started speed-abuse. In 2011 I went to Berlin. I started my PhD and my job. The problems escalated as follows: After my move to Berlin I was very closely integrated in a left-wing intellectual (also radical left and Marxist) network that had formed from university groups from Bremen and Berlin and student groups. This is how I got my room, letters of recommendation for my scholarship etc… but above all social connections. My 3 best friends were also an integral part of this, and also the woman from 2009.

 Two years after the relationship in 2009 (i.e. 2011) it all unexpectedly escalated again. Especially because my ex had probably implied or claimed that I had abused her in the relationship. I don’t even know what exactly your accusations were. At least it’s pretty much bullshit, I probably acted like an asshole a couple of times, but it’s nothing that under normal circumstances anyone would have been interested in for more than 6 months. But then the whole thing escalated totally as a conflict about feminism in general, about male violence, female solidarity etc… and who of the men and women is on whose side. If I had been a little bit familiar with Berlin and Berlin structures before, it would certainly have been less surprising. And also the vehemence and senselessness of the debates.

In fact, at the beginning of 2014, I had simply lost all my friends, was in a foreign city, was a drug addict and had suffered a crass breakdown. Whether the behavior of my close friends, the political network or the woman was decisive, or simply my drug addiction or my psychological constitution, who wants to know exactly that now in retrospect.

 At least I spent the year 2014 more or less like this: I hardly talked to anybody, was only in my room and took drugs, slept 1-2 times a week and gradually lost my mind. In 2015 I was completely abstinent and in October 2015 I came to you for treatment

2018 - from an email to family[…]

Well, you’ve got a bit of an idea. I told you I was accused of some vague sexual misconduct. But the whole thing is much more complicated and very sad. And I don’t really know how to deal with it in the future.

There was also explicit mention of „rape“. And the word got around incredibly well as far as Bremen and elsewhere. To some people and pubs (tristeza) I sent a short statement 2017

[…]

I wrote my statement when I had not yet read it all like this. [The texts from the DefMa people. That’s why I didn’t know how serious it all was.]

I had always wondered why no one ever contacted me and apologized and we could find a common approach and a common solution.

[I added things that weren’t in the version for the pub Tristeza]

In the years 2009-2014 I was accused by 3 women in Berlin of misconduct in sexual matters. I have therefore been banned from left-wing projects. 2012 in Brunnenstraße and 2014 in NFJ-Berlin, Tristeza, k-fetish and aboutBlank. 2017In „Groups against Capital and Nation“.

I’ll summarize it briefly. I won’t mention any names and I’ll try not to be indiscreet:

Case 1) In 2009 I lived in Bremen and had an affair with a Berlin woman. It was the first time that I tried to have a relationship. The relationship quickly developed into a nasty psycho-terror (for both of us) and I have said some hurtful things in the last weeks. They were not meant to hurt and I stand by saying them. That was my opinion.  She can whatever.

I can tell you or anyone else and explain the background anytime. (Is added 2018) I told her afterwards often how sorry I was for my behaviour. In 2011 I moved to Berlin with her permission. Here I was unexpectedly confronted very violently with said sayings and statements. And I was banned from Brunnenstraße.

In the following time I lost some/all friends because of the conflicts and became more and more depressed (but I was already depressed since the relationship). Above all also very paranoid and sociophobic. – I hardly met friends or people I knew about political contexts anymore. I also heard that there were people who searched in my environment and in Bremen for cases where I had behaved incorrectly towards women (Case2 A friend from Bremen told me that people from Berlin had asked her something like that. I had also been a bit pushy towards her once, she told them that too. But she and I would have no problem now).

There was also a lot of gossip, I think.

In this time and later I had a whole series of affairs, many through online dating. I was later accused by two of these affairs, including my behaviour.

Case 3) In the first one, it was something like this: After about two weeks of getting to know each other and having sexual intercourse, there was one evening where I was very drunk. She had said that she didn’t want something special sexual, which I liked. I tried to persuade her briefly but intensely. She was right to think it was very bad. I was very scared by her anger at that time (especially because of the first story above). In the following days I did not want to admit that I had behaved wrong at first. Then I apologized, which she accepted. Then I put the apology into some more relative terms, whereupon she said that she didn’t want to have anything to do with me anymore. I did not hear from her again until 2014, she demanded the further house bans.

Case 4) – In 2013/14 I had a slightly longer relationship. And I was sure the whole time that she liked it all very much sexually. Extremely well even. More than me at least, that is absolutely certain. She said that a lot, especially after the last time we had sex. She ended the relationship because she was upset about some things I said. And because things had just been bad between us for weeks. I can show the chat transcripts to anyone. It was three months. The first half was really nice I think, but my depression was too much and I couldn’t talk about the psycho-terror yet.

about 4 months later I got an email from her in which she said completely unexpectedly (for me), I had behaved rude and inconsiderate during sex.

At least I think so: In the mail she made a list of situations where she had to push me away etc… During sex. I didn’t even notice, but I certainly didn’t resist when she pushed me away. And she doesn’t say that there. Things like that.

I think they were. I don’t want to get into it here.

And she had contact with other people who also „disagreed“ with my sexual behaviour. And she would know that I’ve been banned before because of that. And that I’d be banned again because of her and the earlier cases. (And that I should leave immediately if I see her anyway.).

This is all simplified, but I think I can leave it like this. All the other explanations don’t help anyone. At least I don’t think I did anything that wasn’t right.

[…]

[…]

I think between me and the 3-4 people directly involved (case 1-4) there should simply be a peaceful ending of the matter. At the bottom of the page is a mail draft to the three

[....]

Hello, you three:

I hope you’re well. I really do. It was all a really bad story for me (and my family and others). I’d love to see the „DefMa-measure“ to end soon, and it would be great if you’d get involved. I mean, actively get involved. Now I don’t know how you see it all.

If you continue to claim a „power of definition“ regarding my “ deeds“, that is ok. But then I will certainly not take any „responsibility for my deeds“. Obviously.

I have now read the texts about DefMa and „Dealing with sexualised violence in the left scene“. Clearly you are (not only me) victims of a confused ideology:

There’s not even an exit option or a long-term perspective.

So, my definition: I have all your accusations of (violence) crime in writing. Case 1, case 2 and case 3 are hereby rejected. We can, however, negotiate this and if necessary I will insist on it.

Possibility: I will give your and my chat and email history (until 2014) to a person you can trust. Plus a few private written comments, what I don’t understand or don’t see in it. This person of your trust can then tell me. And I am sure that I would understand all much better then.

2) Links (2020)

http://askgerda.blogsport.de/english/

www.transformativejustice.eu/en/

http://defma.blogsport.de/material/

http://fruitiondesign.com/dealwithit/02wispy.php

learninggoodconsent2.pdf

en_v2_3_p.pdf

http://antisexistische-praxen.site36.net/files/2012/08/ASP-V-Programm-ENGL.pdf

ZineNICHTMEINRAUMNOTMYSPACE.pdf

transact6_en.pdf

3) translations of two articles (2019)

From: „Moral Rigorism“ (Ulrike Heider/ junge Welt 2016) […]“Power of Definition“

Closely linked to the “ consent concept “ is its German expansion under the slogan “ power of definition „, as it is called, a political weapon against sexism and patriarchy.

Thought of as a left-internal alternative to bourgeois justice, „definition power“ practically means that a woman who, in her opinion, has been sexually assaulted or abused and makes this public within the political scene does not have to prove any of this. Even if she only had a „funny feeling“ during foreplay or sex, she can declare that she was raped.

Only she is believed, never the accused man. He is to be lectured first. If he is not insightful or if the victim can no longer bear his presence, he is threatened with exclusion from certain political spheres by house bans in flat-sharing communities or squatted houses.

When different opinions refer to a possible abuse of power by women, „definition power“-dogmatists claim that this argument proves nothing but „the interests of potential rapists or sexist men’s interests“.

[…]

Group “DefMA” – about the right way to deal with perpetrators“ ( 2007)

WHAT DOES THE TREATMENT OF PERPETRATORS IN SUPPORT OF THE VICTIMS AND THEIR DEFINITIONS LOOK LIKE?

Unfortunately, victim-hostile treatment of perpetrators* is still common. As soon as the topic is discussed because a concrete assault is discussed or thematized in your environment, the urgent need for action within the left-wing scene becomes clear. This not only manifests itself in endless and annoying discussions, which can lead to sexism and anti-feminism, and also shapes the social network within the scene: a not so small part of the published cases does not find a friendly and non-injurious basis for discussion. Therefore, a few remarks and tips for dealing with perpetrators in a way that supports them and their definition of power.

What is…true?

The definition of whether a sexualised border violation** has occurred lies solely with the person concerned*** – this principle is called power of definition. But when a sexualised assault is published, some people want to judge what has happened „objectively“. As in civil court proceedings, the power of definition of the victims is questioned by searching for reasons and details of the event and for indications of the possible innocence of the perpetrator. Instead, the aim is to show understanding for those affected, to find an appropriate way of dealing with them and to condemn and denounce the sexist conditions. This is one of the main reasons why many of those affected, well aware of what kind of reaction is waiting for them, do not manage to bring the case up for discussion. The question „What really happened? presupposes that there is an objective reality. But (sexualised) violence is experienced, classified and assessed differently by those affected on the basis of their personal history, presence and experience. If a person affected describes a rape or a sexualised assault as such, then this corresponds to their perception and is to be accepted in exactly the same way. The person affected must not be expected to have to justify his or her publication! The feeling of the affected person alone is sufficient to allow appropriate consequences to follow.

[...]

4) my english writing from 2020 (shortened fom 12 to 6)

[...]

In 2019 I made some kind of ultimatum and said that I expect them (Tristeza etc) to meet halfway. But that I expected (and expect)  serious concessions on their part basically that they retract the accusations made, and make clear that the accusations that were made definitely don’t amount to anything that any good person could consider a criminal offense or something.

[...]

So they did not answer for month and so I went public.

There reactions had been so far, that they put some of their texts down from the Web. And tries to blog me on different forums where I posted all that.

[...]

In April 2014 they (all three?) wrote me an Email as the “Support Group Basic” .. and said, that I was banned from “Tristeza”, k-fetisch, about: blank (and later from the political organization NFJ-Berlin) (and even later from the group were I used to be part of in Bremen (www.gegner.in) – so the Berlin-Chapter banned me from all public and non-public activities there are doing.

The Homepage of BASIC went down some Month ago (i think) .. but here. I found one reference that ties these three groups together.

[https://www.transformativejustice.eu/de/584/ (2019, translated by me)]

“[…] In Berlin we have been networking with ask gerd_a since the Anti-Sexist Practices Conference 2012 and in the meantime also with basic. These are both self-organized support groups from Berlin for people affected by sexualized violence and discrimination.[…]”

http://askgerda.blogsport.de/english/

About the “Anti-Sexist Practices Conference”.. (ger.:“Antisexistische Praxen 2014)”:

There’s one disturbing thing I want to add here. this conference is not very big. I think about 6-10 people did some kind of speech, workshop, lecture. something like this. Two of my accusers did a workshop there in Oktober 2014. They did public lectures and workshops about how to combat “sexualised violence” in the “leftist szene” …They are just the worst…

I mean, it was all about how DefMa-Feminist-”Support-Groups” help women who (would otherwise not dear) to speak out against the rapists.. Those things.

I just wonder what would have happen, if they didn’t find me to accuse me of raping them.. It feels like this whole conference would have not taken place. I mean it was the last one anyways.

But in summer 2015 accuser Nr2 (L***a) held a lecture in 2015 titled “rapists – we will get you” (“Vergewaltiger wir kriegen euch”)..  So tasteless. I mean, I have good reasons to think that I’m the „rapist“ they want to get.

[...]

2010 was the moment when our personal communication stopped. from that moment on I started to get harrassed and attacked by some people from her Housing Project Brunnenstraße. Especially a woman named Nyco.

And she made a big deal out of me having said that to my Ex. The thing with the unwashed penis.

I didn’t denied anything that N***o or others accused me of. (I guess some minor things I denied that I don’t/didn’t think are true. But thinks that I not relevant I think.)

I think it was kind of violating towards me that they pressured me into talking about the (miserable awkward) sexlife me and my Ex had..

I was jung and naiv. I should have categorically refused to talk about that with N***o or anyone.

I’m also not too sure how comfortable my Ex was with the fact that I shared those things with N***o or others. People who interrogated me kind of.

But I never had the feeling I need to deny something. I mean I had no Idea, that I was under some sort of criminal investigation by Nyco and other Berlin “leftist-szene feminist sex-crime-policeI wasn’t aware that something like that even exists.

[...]

[...]

Accuser Nr2 i got to know by Online-Dating via (both, Nr2 and Nr3) . Back then my profile started with a sentence “I am a communist and radical leftist and if you consider yourself a feminist it might help us getting along.”.. Oh fuck… XD

So we had some sort of affair for some weeks. I think we had a lot of sex and I thought it was amazing. I felt pretty good and just comfortable with her. Not just while having Sex but kind of especially there. I mean, we never got to the point to be more than a “sexual romantic adventure” or something. But I strongly remember the moment, maybe our second Date when she admitted having gone through all my facebook pictures.. (and thought they were cute or something.)I had a strong feeling that we both enjoyed it very much together and I also kind of don’t want to take that away from this time we had.

The situation was, she offered or asked for doing oral sex on me (on my genitals) and she said  that I should use a condom for that.And I said something like oh is it really necessary in oral sex using a condom and she says that I said it in the way that it sounds like an order. And I think it was like that I was making a joke. I apologized many times about making that joke at that moment.

(In hindsight I shouldn’t have done that so often and so extreme. I mean no one ever apologized to me(!) in this context of szene-sexcrime-accusations an apology will always be used against you .. and it’s also just a power-game. In there world: If you apologize than that doesn’t mean your a decent person – it means, that your scared of them  [...] .. or something )

I mean we had some kind of a relationship for almost a month and she did absolutely know that I was not trying to seriously order her to do anything.

But ok, so she was very pissed after that. We laid down it was a very awkward and bad mood and we watched some TV show and I slept at her place then (this all took place at her place). We barely talked for the rest of the evening and night. After that tense situation we did not have sex. And also never again after that.

The next days and weeks it was all about arguing about “that situation” and if it was a terrible act on my part and if I did apologize enough or not enough and we had like a little fight for one or two weeks at one point she even like set it was fine and knew that it was a joke and all. But then also took that back again.

Now in 2020 I suspect the whole conflict was about if I see myself as guilty enough. if I totally condemn my behavior in that situation. It was basically about the question if I totally except her judgment about the situation.And now I know that this is the whole “Power of definition”-spiel-thing .. (as you also might know by now).

The Point: I didn’t except her verdict judgment or let’s say her power of definition that’s his (what I had done) was something insanely terrible something no one should ever do and that there is „no justification“.

So the point is kind of.. I think she felt that I’m abusive by not agreeing enough with her harsh judgment.

I mean she was in this kind of feminist group already by that time. I think she is probably the only one of the three who is/was a “true believer” .. In the values of “power of definition” .. and just this whole feminism-cult. She was from Vienna and I suspect she used to be in the Vienna “Group DefMa”.

##

Then in April 2014 it somehow came to light that she was one of the accusers who somehow got together and decided that yeah I should be.. whatever. And than in 2015 she did that lecture „Rapists we will get you!„. This is so tasteless. I wrote about that in the german texts.

Actually I just remember that one time when we had sex I pulled her hair without asking before doing it. Like gentle but also poorly. And some days later she told me that she thought that this was kinda hot. I was so happy hearing that I think I didn’t told her that, but this made my whole day just a thought about that she really liked it such enjoyed having sex with me and that she enjoyed her I pulled her hair a little bit.  

I mean this should be considered rape (in the DefMa-logic). But now I don’t want to get sarcastic and bitter.

## (Nr3) (2014)

I will make this one short. I think there is basically nothing worth talking about here. The text of the “Statement-2017” should be enough.

Our relationship was over since quite a while and then she out of nowhere send me this mail saying that she got in contact with other persons who also are not OK with my behavior and that I will get banned now. Or get in trouble.

In that EMail she stressed very much that I should not assume that it is just because of her. She also had heard that I had been getting into trouble because of stuff like that before and that I was banned from places already. (Brunnenstrasse).

Then she made a list of things where I have probably done something while we have sex, she felt were not entirely alright.. But that list is very much.. She tried very hard and I could not say what accusation would be actually serious from that list.

Also she wrote that she don’t want to get a response and that she wants me to not talk to her or when we see each other to get out of her way. It was definitely an entirely different vibe then I ever heard of her before.

Especially like the statement that she don’t want to talk to me and don’t want an answer and I have to avoid her. That’s so out of character for her. I mean she was a talker in general.

I’m pretty sure she never had to deal with people like those the people from the Tristeza. Aggro people like that.

[...]

[...]

So in April 2014 I got an email by it on group called basic. that sad that they have been some persons or I have committed „sexualised violence“ to. That was one term that was used and then something like „crossing boundaries“ or something.

And that I know would be banned from tristeza k-fetisch and about:blank. And that other banns might follow. (The one for NFJ-Berlin soon followed) And that I should only talk to them („basic“) about this matter and that everything I write might be given to other people. Pretty much at the same moment I got an email from A***e (3)

In April 2014 four emails one from the group basic. And one from A***e (accuser number 3).

[...]

[...]

But looking at that moment I thought no it’s enough. Into years 2010 till 2013 I had endured so much bullshit. And so I wrote a very lengthy email 15 pages. To 7 people.

Then I got an email from the group basic that they got their hands on my email and that they object to it and L***a (2) felt like her accusations were misrepresented by me. (It actually it was, but I think for the worse for me).

At that moment I was writing I wasn’t even sure if she was one of the people A***e(3) had been talking with. I wasn’t sure that L***a(2) was one of the accusers so I did not care to much representing that correctly.

So they wrote some “corrections” and demanded that I give it to everyone that I send those 15 pages to. That was no problem for me.

I have no idea how they came up with the idea that I wanted to twist that story in someway because there was just absolutely nothing to twist. I was actually happy that this group “basic” obviously got this whole story also from my side.

And from this moment on I was convinced that they would very soon write something nice and ask.. That we can just make up, reconcile and everything will be fine.

I was totally sure that this was all a big misunderstanding. That if J***a L***a and A***e would read the things I had to say all would end up alright. Yea, wasn’t happening.

[...]

5) My CV

Born: Oct. 21, 1981 in Lengerich Westf.

florianxmerten@gmail.com

2011 - 2022 (after studies)

Since 2016:         Receiving "pension due to full reduction in earning capacity".

2012-2014:         Computer scientist (mostly full time) at samoconsult GmbH in  

Berlin.

Since 2012:         PhD at HU-Berlin on Hegel (Phil.)

- given up in the meantime

2003 - 2011 (studies at University Bremen)

2011:         Master's degree in philosophy (HF1) and computer science (HF2) (grade 1.9)

Exam topics:

- Adorno, Hegel, Marx, Heidegger

- Artificial Intelligence (Inf.)

Also: Tutor in Phil. on Fichte, Kant and Locke (2006-2009)

1981 - 2001

1991 - 2001:         Münster, Germany

- Abitur at FWS Münster; grade 3,3

1988 - 1990:         Handeni, Tanzania

1983 - 1986:         Catió, Guinea-Bissau

Born: Oct. 21, 1981 in Lengerich Westf. (Germany)

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